Journalistin und Autorin Selma Selçuker verstorben
Die Journalistin und Autorin Selma Selçuker, Mitglied des Türkischen Journalistenverbandes, ist im Alter von 96 Jahren verstorben.
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Die Journalistin und Autorin Selma Selçuker, Mitglied des Türkischen Journalistenverbandes (TGC) und Inhaberin eines ständigen Presseausweises, ist am Mittwoch, dem 31. Januar 2024, verstorben.
Der Vorstand des TGC veröffentlichte nach dem Tod von Selma Selçuker eine Kondolenzbotschaft.
'WIR SIND TIEF BETROFFEN'
In der Botschaft hieß es: "Wir sind tief betroffen über den Verlust unseres Mitglieds Selma Selçuker, die dem Journalismus viele Jahre lang erfolgreich gedient hat. Wir sprechen der Familie unserer Kollegin und unserer Presse-Community unser Beileid aus."
Die Beerdigung von Selma Selçuker findet am Donnerstag, dem 1. Februar 2024, nach dem Nachmittagsgebet statt; sie wird von der Üsküdar-Şakirin-Moschee aus zum Karacaahmet-Friedhof überführt und dort beigesetzt.
WER IST SELMA SELÇUKER?
Sie wurde 1928 in Istanbul geboren. Sie absolvierte die Abteilung für Journalismus an der wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität Istanbul. Über viele Jahre hinweg gab sie die Zeitung Dünyanın Sesi heraus.
Selma Selçukers Artikel wurden in verschiedenen Zeitungen und Zeitschriften veröffentlicht. In ihrem "Tonarchiv", einem ihrer besonderen Interessen, finden sich bedeutende Autoren und Künstler wie Haldun Taner, Elif Naci, Süreyya Ağaoğlu, Safiye Ayla, Füreya Koral, Bedia Muvahhit und Vasfı Rıza Zobu. Neben ihrer journalistischen Tätigkeit war Selma Selçuker Mitglied zahlreicher Stiftungen und Vereine.
Selçuker, die durch ihre Artikel, in denen sie Atatürk und seine Werte aus verschiedenen Perspektiven beleuchtete, Aufmerksamkeit erregte, drückte ihre Gefühle für den Staatsgründer zum 75. Jahrestag der Republik in einem Buch aus. Ihre Bücher mit den Titeln "Damlayan Hatıralar" (Tröpfelnde Erinnerungen), "Yan Çizenler" (Die sich entziehen) und "Usta Gazetecilerle Kahve Sohbetleri" (Kaffeegespräche mit Meisterjournalisten) wurden veröffentlicht.
Für ihre Beiträge zum Pressemuseum erhielt sie eine Dankesplakette des TGC. Sie war Inhaberin eines ständigen Presseausweises.