Karte mit 1,3 Millionen Schwarzen Löchern des Universums erstellt!
Astronomen haben eine neue Karte des Universums erstellt, die 1,3 Millionen supermassereiche Schwarze Löcher enthält, welche Milliarden Mal größer als die Sonne sind. Die Karte, die auf Daten des Gaia-Weltraumteleskops der Europäischen Weltraumorganisation basiert, zeigt eine dreidimensionale Darstellung des Universums mit seinem größten Volumen. Diese Karte wird Astronomen dabei helfen, die Entwicklung des Universums besser zu verstehen.
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Astronomen haben eine neue Karte des Universums erstellt, die 1,3 Millionen supermassereiche Schwarze Löcher enthält.
Wie das Cosmos Magazine berichtet, nutzten die Astronomen Quasare – heiße, turbulente Massen aus Gas und Staub, die zu den hellsten Objekten im Universum gehören und von supermassereichen Schwarzen Löchern gebildet werden, die 100.000 bis 10 Milliarden Mal größer als die Sonne sind.
Unter Verwendung von Daten des Gaia-Weltraumteleskops der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) erstellten die Astronomen die Karte mit 1,3 Millionen supermassereichen Schwarzen Löchern, indem sie die Quasare nutzten, die Gaia im Hintergrund fotografierte, während das Teleskop eigentlich die Milchstraße aufnahm.
Professor David Hogg von der New York University, einer der Wissenschaftler, die die Karte erstellten, erklärte, dass sich ihr Katalog von allen bisher erstellten Katalogen unterscheide, da er eine dreidimensionale Karte des Universums mit seinem größten Volumen zeige.
Hogg sagte: „Dies ist nicht der Katalog mit den meisten Quasaren oder den hochwertigsten Quasar-Messungen, aber es ist ein Katalog, der das Universum in seinem größten Volumen kartiert.“
Hogg merkte an, dass der Quasar-Katalog ein gutes Beispiel dafür sei, wie produktiv astronomische Projekte sein können, und teilte die Einschätzung: „Gaia wurde entwickelt, um Sterne in unserer eigenen Galaxie zu identifizieren, hat aber auch Millionen von Quasaren gefunden. Das hat uns die Karte des Universums geliefert.“
Der Forschungsartikel, von dem man sich erhofft, dass er Astronomen helfen wird, die Entwicklung des Universums besser zu verstehen, wurde im Astrophysical Journal veröffentlicht.