Kazım Koyuncu zum 20. Todestag gewürdigt
Der beliebte Musiker der Schwarzmeer-Region, Kazım Koyuncu, wurde anlässlich seines 20. Todestages an seinem Grab in seinem Heimatort Hopa in der Provinz Artvin geehrt.
İHA
Für den Künstler, der 2005 im Alter von 33 Jahren an den Folgen einer Krebserkrankung verstarb, wurde auf dem Friedhof des Dorfes Yeşilköy eine Gedenkveranstaltung abgehalten. Neben Angehörigen des Künstlers nahmen zahlreiche Bürger an der Zeremonie teil. Während die Teilnehmer am Grab von Koyuncu beteten, wurden auch die beliebten Werke des Künstlers gemeinsam angestimmt.
Das Gedenkprogramm, das im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Vom Nazım zu Kazım, das Schwarze Meer ist ein Vulkan“ organisiert wurde – welche in Istanbul begann und in verschiedenen Provinzen entlang der Schwarzmeerküste fortgesetzt wurde –, fand in der Heimat, in der der Künstler geboren und aufgewachsen ist, einen bedeutungsvollen Abschluss.
Der Bürgermeister von Hopa, Utku Cihan, sagte in seiner Rede vor Ort: „Wir gedenken Kazım Koyuncu mit Dankbarkeit. Wir sind der Meinung, dass es nicht ausreicht, seiner nur zu gedenken, sondern dass wir sein Erbe lebendig halten müssen. In diesem Jahr haben wir seine Musik und seine Ideen mit Tausenden von Menschen geteilt. Das Wichtigste ist, neue Kazıms heranzuziehen, die seinen Weg fortsetzen werden.“
Im Rahmen der Veranstaltungen versammelte sich die Menge im Hopa-Park und führte anschließend einen Gedenkmarsch für Kazım durch. Die Veranstaltungen endeten mit einem Programm, bei dem die Werke des Künstlers gespielt und Ausschnitte aus seinem Leben geteilt wurden.