Kritik von Demet Akalın zum grünen Reisepass
Demet Akalın reagierte auf den Gesetzesentwurf im Parlament, der die Vergabe von grünen Reisepässen an Architekten und Ingenieure vorsieht, und forderte, dass dieses Recht auch Künstlern gewährt wird.
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Ein neuer Gesetzesentwurf, der der Großen Nationalversammlung der Türkei vorgelegt wurde, sieht vor, dass Ingenieuren und Architekten, die 15 Berufsjahre absolviert haben und aktiv im Dienst stehen, ein grüner Reisepass ausgestellt wird.
In der Begründung des Entwurfs wird darauf hingewiesen, dass Ingenieure und Architekten bei der Teilnahme an internationalen Treffen, Messen und Projekten häufig auf Visahindernisse stoßen. Dies erschwere nicht nur ihre persönlichen beruflichen Aktivitäten, sondern beeinträchtige auch die internationale technische und wissenschaftliche Repräsentation der Türkei.
FORDERUNG NACH GRÜNEM REISEPASS FÜR KÜNSTLER
Nachdem der Entwurf im Parlament eingebracht wurde, äußerte sich die Sängerin Demet Akalın kritisch dazu. In einem Beitrag auf ihrem Instagram-Account kritisierte sie: „Wir Künstler feiern unser 30-jähriges Jubiläum und stehen bei allen sozialen Verantwortungsprojekten an vorderster Front. Warum können wir keinen grünen Reisepass erhalten?“
REGELUNG WIRD IM AUSSCHUSS BERATEN
Der am 13. Oktober 2025 bei der Parlamentspräsidentschaft eingereichte und derzeit im Ausschuss beratene Entwurf zielt darauf ab, die beruflichen Tätigkeiten von Architekten und Ingenieuren zu erleichtern. Sollte er angenommen werden, würde diese Regelung es Ingenieuren und Architekten, die bei den Kammern der TMMOB registriert sind und ihren Beruf aktiv ausüben, ermöglichen, einen Reisepass mit besonderem Stempel zu erhalten.