Kritik von Mustafa Sandal an AKP und MHP: Mögen diese Worte den Unterzeichnern ein Leben lang in den Ohren klingen

Der Sänger Mustafa Sandal teilte auf seinem Social-Media-Account eine Rede des İYİ-Partei-Abgeordneten für Kocaeli, Lütfü Türkkan, im Parlament. Sandal äußerte sich dazu mit deutlichen Worten.

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Während die Große Nationalversammlung der Türkei (TBMM) vor der Sommerpause weiterhin über das Gesetz zu Straßentieren debattiert, halten die Abgeordneten nacheinander ihre Reden.

Der İYİ-Partei-Abgeordnete für Kocaeli, Lütfü Türkkan, ergriff ebenfalls das Wort zu dem betreffenden Gesetz und äußerte sich kritisch. 

Mustafa Sandal teilte die Rede von Türkkan auf seinem Social-Media-Account und fügte folgende Anmerkung hinzu:

"Respekt für Ihre Worte, sehr geehrter Abgeordneter. Danke, dass Sie als türkischer Staatsbürger und Abgeordneter die Rechte der Tiere verteidigen. Ich hoffe, dass das, was Sie gesagt haben, denjenigen, die dieses Gesetz unterzeichnet haben, das uns zutiefst verletzt, ein Leben lang in den Ohren klingen wird!"

HIER IST DIE BESAGTE REDE VON LÜTFÜ TÜRKKAN:

"Wir verabschieden ein Gesetz darüber, wie wir Tiere töten können; wir diskutieren darüber, ob wir sie nach dem Tod verbrennen oder begraben sollen. Wir fragen uns, warum dieses Gesetz vor uns liegt, während die Türkei so viele andere Probleme hat. Wir diskutieren darüber, wie wir Hunde töten können, denen Sie Ihr Leben und Ihr Vieh anvertrauen. Diese Schande reicht Ihnen. Sie sagen, es sei kein Geld für Rentner da, während die Einrichtung dieser Tierheime 176 Milliarden Lira kostet...

Wir haben das östliche Mittelmeer Israel überlassen... Sind wir uns bewusst, was wir tun? Während die Türkei so wichtige Probleme hat, während das Flüchtlingsproblem zu einer Überlebensfrage geworden ist, diskutieren wir darüber, wie Hunde getötet werden können. 

Haben Sie Ihr Gewissen so sehr verloren, Freunde? Ist es so weit gekommen, dass man alle wichtigen Themen beiseite lässt und bei der Frage landet, wie man Hunde tötet?

Diese Regierung ist zum Sklaven des Geldes geworden. Deshalb erleben wir hier so viel Unsinn."