Kritische Entwicklung in den Ermittlungen zum Tod von Güllü
Die Ermittlungen zum ungeklärten Tod der Künstlerin Güllü wurden nach einem vorläufigen Bericht der Rechtsmedizin, der „kritische und überraschende Feststellungen“ enthält, ausgeweitet. Die Generalstaatsanwältin von Yalova, Duygu Bayar Öksüz, suchte sowohl das TÜBİTAK für technische Untersuchungen auf als auch einen zweiten Staatsanwalt für den Fall zu ernennen.
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In den Ermittlungen zum ungeklärten Tod der Künstlerin Güllü am 26. September wurde eine neue Phase erreicht. Wie bekannt wurde, enthält der vorläufige Untersuchungsbericht der Rechtsmedizin „einige kritische und überraschende Feststellungen“. Aufgrund dieser Erkenntnisse hat die Generalstaatsanwältin von Yalova, Duygu Bayar Öksüz, den Umfang der Ermittlungen erweitert.
ZWEITER STAATSANWALT DEM FALL ZUGEWIESEN
Wie die Zeitung Sabah berichtet, hat Generalstaatsanwältin Öksüz unter Berücksichtigung der vorläufigen Untersuchungsergebnisse der Rechtsmedizin in Bursa beschlossen, die Ermittlungen zu vertiefen. Zusätzlich zu der Staatsanwältin Sevgi Başkaya, die den Fall derzeit bearbeitet, wurde ein weiterer Staatsanwalt beauftragt. Somit werden die Ermittlungen nun unter der Koordination von zwei Staatsanwälten geführt.
TREFFEN ZUR STIMMANALYSE BEI TÜBİTAK
Es wurde mitgeteilt, dass Generalstaatsanwältin Öksüz gestern die Einrichtungen des TÜBİTAK in Gebze aufsuchte, um ein Koordinierungstreffen mit Experten bezüglich der technischen Prozesse zur Stimmanalyse abzuhalten.
UMFASSENDE UND KREUZWEISE PRÜFUNG
Mit der Zuweisung des neuen Staatsanwalts werden alle Beweismittel im Rahmen der Ermittlungen erneut geprüft. Kameraaufnahmen, Tonaufzeichnungen, Protokolle vom Tatort, Zeugenaussagen, Gutachten, rechtsmedizinische Befunde und kriminaltechnische Analysen werden in einem kreuzweisen Verfahren vergleichend ausgewertet.