Laut TÜİK-Daten leben Frauen länger als Männer

Dem Bericht des Türkischen Statistikinstituts (TÜİK) zufolge leben Frauen 5,3 Jahre länger als Männer. Der Bericht, der auch bemerkenswerte Daten zu Bildung und Beschäftigung liefert, verdeutlicht die Rolle der Frau in der Gesellschaft.

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Das Türkische Statistikinstitut (TÜİK) hat anlässlich des Internationalen Frauentags am 8. März den Bericht "Frauen in Zahlen, 2024" veröffentlicht. Dem Bericht zufolge leben Frauen in der Türkei durchschnittlich 5,3 Jahre länger als Männer. Während die Lebenserwartung bei der Geburt für den Zeitraum 2021-2023 für Frauen auf 80 Jahre festgelegt wurde, lag dieser Wert für Männer bei 74,7 Jahren.

Auch das Bildungsniveau von Frauen ist im Laufe der Jahre gestiegen. Im Jahr 2023 wurde die durchschnittliche Bildungsdauer von Frauen ab 25 Jahren mit 8,6 Jahren gemessen. Der Anteil der Frauen mit Hochschulabschluss erreichte 22,7 Prozent. Mit steigendem Bildungsniveau nimmt auch die Erwerbsbeteiligung von Frauen zu; die Erwerbsquote von Frauen mit Hochschulabschluss wurde auf 68,9 Prozent beziffert.

Im Bereich der Beschäftigung bleiben Frauen jedoch hinter den Männern zurück. Während die Beschäftigungsquote von Frauen im Jahr 2023 bei 31,3 Prozent lag, betrug sie bei Männern 65,7 Prozent. Die Teilzeitquote bei Frauen wurde mit 16,1 Prozent ermittelt, während sie bei Männern lediglich 7,3 Prozent betrug.

35,9 PROZENT DER FRAUEN FÜHLTEN SICH BEIM NÄCHTLICHEN ALLEINGANG UNSICHER

Auch die Herausforderungen, mit denen Frauen im sozialen Leben konfrontiert sind, wurden im Bericht thematisiert. Im Jahr 2024 gaben 35,9 Prozent der Frauen an, sich beim nächtlichen Alleingang unsicher zu fühlen. Die Internetnutzungsrate bei Frauen wurde mit 85,4 Prozent erfasst.

Der Bericht unterstreicht zudem, dass mit steigendem Bildungsniveau der Frauen zwar die Erwerbsbeteiligung zunimmt, die Beschäftigungsquoten jedoch weiterhin hinter denen der Männer zurückbleiben. Der Anstieg des Anteils weiblicher Botschafter auf 26,9 Prozent im Jahr 2024 zeigt, dass Frauen auch im diplomatischen Bereich stärker vertreten sind.