Metin Akpınars Rede bei Siyaset Meydanı von vor Jahren sorgt für Aufsehen

Die Einschätzungen, die Metin Akpınar vor Jahren in einer Fernsehsendung äußerte, sind in den sozialen Medien erneut zum Gesprächsthema geworden.

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Die Aussagen des großen Künstlers Metin Akpınar, die er vor Jahren in der von Ali Kırca moderierten Sendung Siyaset Meydanı machte, gehören nun zu den meistgesehenen Inhalten in den sozialen Medien.

Akpınar, der seine Analysen zu Bildung, Politik, Landflucht und menschlichen Beziehungen darlegte, äußerte in seiner Rede vor 20 Jahren folgende Worte:

 

„Wir leben in einem Land mit einem Unterschied von 100 Jahren. Dieser 100-jährige Unterschied hat sich durch die kohlenhydratreiche Ernährung und die daraus resultierenden Verwandtenehen noch weiter vergrößert. Wir konnten auch die Bildung nicht voranbringen.

Nicht gebildete, nicht richtig ernährte und ausgebeutete Massen begannen in den Westen zu ziehen. Als sie begannen, in den Westen zu ziehen, wurden Patronage und Protektion zu einem sehr wichtigen Phänomen.

Wir sagten dieser Gesellschaft: ‚Haltet euch am Seil Gottes fest‘, doch sie konnten sich nicht festhalten, es entglitt ihnen. Wir konnten sie nicht zusammenführen. Wir sagten: ‚Lasst uns Ethik und Ästhetik an ihren Platz setzen.‘ Auch das konnten wir nicht hervorbringen, es entglitt uns. Aus der Logik heraus: ‚Um was können wir uns versammeln? Wir können uns um den eigenen Vorteil versammeln‘, sucht jeder seinen eigenen Vorteil und erwartet Patronage und Schutz.

Besonders wenn sie vom ländlichen Raum in die Stadt ziehen, gehen sie unbedingt zu einem Landsmann. Dort bitten sie um Arbeit und von dort aus finden sie den Einstieg in die Politik. Zum Beispiel gelangen sie in den Provinzialrat. Die Politik wird nun von diesen Menschen gelenkt, die wir nicht gebildet, vernachlässigt, nicht zur Schule geschickt und nicht gelehrt haben, und die den Anschluss an die Welt verpasst haben.“