Nachricht, die Influencer beunruhigt: Eilmeldung des Handelsministeriums!
Gemäß dem Strategieplan 2024-2028 des Handelsministeriums wurde beschlossen, zum Schutz der Verbraucher ein „Influencer-Zertifizierungsprogramm“ zu starten.
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Mit dem Ansatz des Schutzes digitaler Verbraucher wurden Arbeiten gegen täuschende und irreführende Praktiken eingeleitet, insbesondere bei Werbung in digitalen Medien. Auch Influencer, die Kaufentscheidungen im Internet maßgeblich beeinflussen, werden künftig einer Kontrolle unterliegen. In Zusammenarbeit mit dem Werbeselbstkontrollrat und dem Werberat wurde beschlossen, das „Projekt Influencer-Zertifizierungsprogramm“ ins Leben zu rufen.
In diesem Rahmen wird die Gesetzgebung zum Verbraucherschutz an aktuelle Entwicklungen angepasst. Um die Effektivität der Marktüberwachungs- und Kontrollaktivitäten zu steigern, werden die bestehende institutionelle Struktur und Gesetzgebung überprüft, die Koordination zwischen den Institutionen sichergestellt und deren Kapazitäten erweitert.
Durch die Gewährleistung seitens des Handelsministeriums für Werbetreibende soll sichergestellt werden, dass zertifizierte Influencer verantwortungsbewusst handeln. Ähnlich wie beim im E-Commerce angewandten Modell des 'Gütesiegels', bei dem vermittelt wird, dass Bürger E-Commerce-Plattformen mit einem solchen Siegel vertrauen können, soll hier die Wahrnehmung gestärkt werden, dass man zertifizierten Influencern vertrauen kann.
Die Verbraucherschlichtungsstellen werden so umstrukturiert, dass sie in allen 81 Provinzzentren vertreten sind, und ihre institutionellen sowie personellen Kapazitäten werden ausgebaut.
NEUERUNG IM VERBRAUCHERINFORMATIONS-SYSTEM
Für Streitigkeiten unter einem Wert von 104.000 TL für das Jahr 2024 besteht die Verpflichtung, sich an die Bezirks- oder Provinz-Verbraucherschlichtungsstellen zu wenden. Zudem wird eine Verbraucherbeschwerdeplattform eingerichtet, um Verbraucherstreitigkeiten auf elektronischem Wege lösen zu können. Die Praktiken anderer Länder im Bereich des Verbraucherschutzes werden untersucht, um eine Bedarfsanalyse zur Stärkung der bestehenden institutionellen Struktur durchzuführen. Ebenso werden Innovations- und Verbesserungsarbeiten im Verbraucherinformationssystem durchgeführt.
Besondere Maßnahmen werden für sensible Verbrauchergruppen ergriffen, wobei Kinder und ältere Menschen Vorrang haben. Es werden Werbe- und Sensibilisierungsaktivitäten durchgeführt, um Hersteller und Verbraucher insbesondere über den grünen Wandel, die Umweltauswirkungen von Produkten sowie nachhaltige Produktion und Konsum aufzuklären.