Nihal Candan: 'Ich habe im Gefängnis sieben Gebetszeiten eingehalten'
Nihal Candan, die aufgrund ihres Gewichtsverlusts auf 37 Kilogramm aus der Haft entlassen wurde, sprach in einem aktuellen Interview über ihre Erfahrungen. Candan sagte: 'Ich habe im Gefängnis sieben Gebetszeiten eingehalten. Ich habe angefangen, mich mit dem Sufismus zu beschäftigen.'
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Die Social-Media-Phänomene, die Schwestern Nihal und Bahar Candan, kamen im vergangenen November wegen Geldwäsche und Betrugs ins Gefängnis.
Nihal Candan begann jedoch, unter psychischen Problemen zu leiden und nahm bis auf 37 Kilogramm ab. Bei Nihal Candan, deren Essverhalten gestört war, wurde die Krankheit 'Anorexia nervosa' diagnostiziert, woraufhin sie aus der Haft entlassen wurde.
Nach ihrer Entlassung begann Nihal Candan, über ihre Erlebnisse zu sprechen, und war zu Gast in einem YouTube-Programm.
'ICH HABE ANGEFANGEN ZU BETEN'
Candan erklärte, dass sie während ihrer Zeit im Gefängnis angefangen habe zu beten, und äußerte sich wie folgt:
"Zwischen den Betonwänden haben wir mit Bahar alle Meditationsübungen gemacht, die wir kannten. Wir haben Tagebuch geführt. Das Morgengebet habe ich ohnehin nie verpasst. Das Morgengebet ist für mich sehr wertvoll.
Denn es gibt dazu einen Hadith: 'Das Gebet ist besser als der Schlaf'. Das ist mein liebster Hadith. Ich habe nicht nur sieben Gebetszeiten eingehalten. Ich habe im Gefängnis sieben Gebetszeiten daraus gemacht. Mit dem Teheccüd-Gebet und den freiwilligen Gebeten. Ich habe im Gefängnis sieben Gebetszeiten eingehalten. Ich habe versucht, meiner Schwester etwas mehr Sufismus und das Bewusstsein von Mevlana zu vermitteln, so habe ich sie in den Schlaf begleitet."