Norm Ender spricht erstmals über die Hymne 'Parla'

Norm Ender, der mit seiner eigens zum 100. Jahrestag der Republik komponierten Hymne 'Parla' für Aufsehen sorgte, hat auf die Kritik reagiert. Ender äußerte seinen Unmut mit den Worten: 'Ich verstehe diejenigen nicht, die fragen: Kann ein Rapper eine Hymne schreiben? Als wären wir keine Musiker.'

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Der Rap-Musiker Norm Ender steht derzeit mit seinem Lied 'Parla', das er anlässlich des 100. Jahrestages der Republik komponiert hat, im Mittelpunkt des öffentlichen Interesses.

Norm Ender erzählte die Geschichte von 'Parla' der Journalistin Seda Öğretir von NTV.

'ES WURDEN VIELE HYMNEN GESCHRIEBEN, ABER...'

In einem offenen Gespräch erklärte Ender: 'Es war mein Kindheitstraum, eine Hymne zu schreiben. Es wurden viele Hymnen geschrieben, sowohl institutionelle als auch persönliche. Doch in der Gesellschaft stießen sie nicht auf Anklang. Mit dem Gedanken, dass mein Werk für sich selbst sprechen sollte, habe ich diese Hymne mit der Türkei geteilt. Ich war so aufgeregt, als würde ich am 23. April ein Gedicht vortragen.'

'ALS WÄREN WIR KEINE MUSIKER'

Norm Ender fuhr fort: 'Ich verstehe diejenigen nicht, die fragen: Kann ein Rapper eine Hymne schreiben? Als wären wir keine Musiker! Das wollte ich zeigen; wir schreiben rhythmische Gedichte, das Schreiben von Hymnen ist ohnehin unsere Aufgabe. Deshalb wollte ich das tun.'