Prof. Dr. Naci Görür appelliert an die Bürger: 'Fordern wir dies von unseren Führungskräften'

In einem Beitrag auf seinem persönlichen Social-Media-Kanal wies Prof. Dr. Naci Görür darauf hin, dass die Erdbeben vom 6. Februar Spannungen auf einige Verwerfungslinien in der Nachbarregion übertragen haben. Er betonte, dass Erdbeben unvorhersehbar seien und die Bürger von ihren Führungskräften erdbebensichere Siedlungen fordern müssten.

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Nach den Erdbeben vom 6. Februar mit Zentrum in Kahramanmaraş ist die Angst der Bürger vor Erdbeben gestiegen. Der Erdbebenforscher Prof. Dr. Naci Görür informierte die Bürger nun über seinen Social-Media-Kanal.

Görür erklärte in seinem Beitrag Folgendes:

"Ein Gespräch mit meinen Mitmenschen in der Erdbebenregion: Liebe Freunde, euer Schmerz ist groß, ich verstehe euch. Sorge und Angst beeinflussen euch in manchen Dingen. In der Region, in der das Erdbeben stattgefunden hat, wird es kein weiteres großes Erdbeben geben, das sich in eine Katastrophe verwandelt. Dennoch können noch nicht gebrochene Verwerfungsabschnitte Erdbeben erzeugen, aber diese Erdbeben werden nicht zu einer großen Katastrophe führen. Die Erdbeben vom 6. Februar könnten Spannungen auf einige Verwerfungen in den Nachbarregionen übertragen haben. Dabei könnte es sich um die Malatya-Verwerfung und die Verwerfungen handeln, die in das Adana-Becken hineinreichen. Auch das, was ich hier sage, ist eine Möglichkeit. Erwarten Sie keine definitiven Aussagen oder Interpretationen von Geowissenschaftlern. Erdbeben sind unvorhersehbar. Bitte lassen Sie uns gemeinsam für unsere Menschen und unsere Kinder an erdbebensicheren Siedlungsgebieten arbeiten und dies von unseren Führungskräften fordern. Nur so können wir unsere Wunden heilen und die Herzen der kommenden Generationen gewinnen."