Safiye Soyman: Mein Gesicht lächelt, doch mein Herz brennt

Für Harun Akaröz, den Sohn der bekannten Künstlerin Safiye Soyman, der im vergangenen Jahr verstarb, wurde am Grab in Bodrum, Muğla, eine Gedenkveranstaltung abgehalten. Soyman, die unter Tränen betete, rührte mit den Worten „Mein Sohn ist nicht tot, er lebt in mir weiter. Mein Gesicht lächelt, doch mein Herz blutet“ zu Tränen.

İHA

Für den an MS erkrankten Harun Akaröz, der im Juli letzten Jahres im Bezirk Ağlasun in Burdur aufgrund von Atemversagen verstarb, wurde auf dem Friedhof Gündoğan in Bodrum eine Gedenkfeier abgehalten.

An der Zeremonie nahmen neben seiner Mutter Safiye Soyman auch seine Familie und enge Freunde teil. Am Grab von Harun Akaröz wurden Gebete gesprochen und Lokma verteilt.

"DER SCHMERZ IST WIE AM ERSTEN TAG"

Safiye Soyman, die den Schmerz über den Verlust ihres Kindes durchlebt, sagte nach der Zeremonie:

"Es ist genau ein Jahr her, aber ich habe mich immer noch nicht an das Leben ohne ihn gewöhnt. Es fühlt sich an, als hätte ich ihn gestern verloren. Mein Sohn Harun ist nicht tot, er lebt in mir weiter. Ich habe ihn nie versteckt, immer von ihm erzählt und ihn in Erinnerung gehalten. Die Türkei hat um ihn geweint. Jetzt werde ich in seinem Namen 100 Setzlinge in seinem Dorf pflanzen lassen. Während diese Setzlinge wachsen, werde ich meinen Sohn weiterleben lassen. Das lindert meinen Schmerz ein wenig, aber es nimmt ihn nicht."

Soyman, die ihre Tränen zeitweise nicht zurückhalten konnte, fügte hinzu: "Er erscheint in meinen Träumen. Er sagt mir: 'Mama soll nicht traurig sein, nicht weinen, mach weiter mit deinen Auftritten.' Er liebte es sehr, mir zuzusehen. Ich weiß, dass er jetzt vom Himmel aus zuschaut. Möge Gott niemandem den Schmerz über den Verlust eines Kindes auferlegen. Vielleicht lächle ich, aber in meinem Inneren brennt es wie Feuer."