Schauspielerin Elçin Sangu: 'Ich erhalte Morddrohungen'

Die Schauspielerin Elçin Sangu reagierte auf diejenigen, die fordern, dass Künstler sich nicht zu politischen Themen äußern sollten. Sangu betonte, dass sie eine Bürgerin sei und sagte: "Meine Meinung zu äußern ist mein verfassungsmäßiges Recht. Dennoch erhalte ich manchmal sogar Morddrohungen."

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Die Serien- und Filmschauspielerin Elçin Sangu äußerte sich dazu, dass Künstler ihre Meinung zu politischen Themen kundtun.

Als Gast in der Sendung "Tanemin sorası var", die von Tanem Sivar auf dem YouTube-Kanal Commun moderiert wird, kritisierte Sangu die Vorwürfe gegen Künstler, die ihre Meinung zu politischen oder alltäglichen Themen äußern.

Sangu erklärte: "Ich bin ebenfalls eine Bürgerin dieses Landes, meine Meinung zu äußern ist mein verfassungsmäßiges Recht" und führte weiter aus:

"Sie sagen: Schauspieler und Künstler sollen sich nicht in die Politik einmischen. Ich bin eine Bürgerin dieses Landes, und wenn es jemanden gibt, der seine Stimme erheben sollte, dann sind es nach Möglichkeit genau diese Menschen. Wir gehen doch nicht in die Politik; ich halte doch keine Reden wie eine Parteivorsitzende. Ich teile meine Meinung, ich teile das, was ich denke.

'ICH FINDE DAS NICHT RICHTIG'

Das ist mein verfassungsmäßiges Recht. Was hat das Thema also mit meinem Beruf zu tun? Ich habe deswegen wirklich – jeder weiß das, auch in meinem Umfeld – niemanden einmal einem Anwalt übergeben. Ich habe mich nicht einmal damit befasst. Aber währenddessen Morddrohungen, dies und das, Beleidigungen und alles Mögliche... Das hat mich überhaupt nicht interessiert. Weil ich es wirklich nicht richtig finde. Wenn es Dinge gibt, die ausgedrückt werden müssen, dann möchte ich sie als Bürgerin dieses Landes weiterhin äußern, ungeachtet meines Berufs."