Schon das Atmen erhöht das Demenzrisiko...
Eine neue Studie, die auf der internationalen Konferenz der Alzheimer's Association vorgestellt wurde, zeigt, dass Luftverschmutzung das Risiko für Demenz erhöhen kann.
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Eine neue Studie hat ergeben, dass Millionen von Menschen allein durch das Atmen ihr Demenzrisiko erhöhen könnten.
Die Untersuchung wurde auf der internationalen Konferenz der Alzheimer's Association vorgestellt.
Es wurde darauf hingewiesen, dass keiner der an der Studie teilnehmenden Erwachsenen zu Beginn an Demenz litt. Die Forscher untersuchten die Luftqualität an den Wohnorten der Teilnehmer über einen Zeitraum von 10 Jahren und analysierten die genutzten Quellen sowie die Belastung durch Luftverschmutzung.
30-MAL KLEINER ALS DIE BREITE EINES MENSCHLICHEN HAARES
Es wurde festgestellt, dass die Ursache, die Alzheimer und Demenz auslöst, Feinstaub (PM2.5) ist – eine mikroskopische Mischung aus festen und flüssigen Tröpfchen in der Luft, die im Durchschnitt 30-mal kleiner sind als die Breite eines menschlichen Haares. Es wurde erklärt, dass die Partikel klein genug sind, um in die Lunge eingeatmet zu werden und anschließend in den Blutkreislauf zu gelangen.
In der Studie wurde zudem entdeckt, dass das Risiko durch Luftverschmutzung infolge von Waldbränden selbst bei geringer Exposition ein höheres Risiko für die Gehirngesundheit birgt.
Die Forscher gaben an, dass durch Waldbrände verursachter PM2.5 riskanter sei, da er bei höheren Temperaturen entstehe, eine intensivere Mischung toxischer Chemikalien enthalte und im Durchschnitt einen kleineren Durchmesser aufweise als Partikel aus anderen Quellen.
DIE DURCH WALDBRÄNDE VERURSACHTE LUFTVERSCHMUTZUNG STELLT EINE BEDROHUNG FÜR DIE GEHIRNGESUNDHEIT DAR
Claire Sexton, Senior Director für wissenschaftliche Programme bei der Alzheimer's Association, erklärte: „Mit der weltweiten Zunahme von Waldbränden wird die Exposition gegenüber dieser Art von Luftverschmutzung zu einer wachsenden Bedrohung für die Gehirngesundheit. Diese Ergebnisse unterstreichen, wie wichtig es ist, politische Maßnahmen zur Waldbrandprävention umzusetzen und bessere Methoden zur Bewältigung dieser Brände zu erforschen.“
Es wurde zudem aufgezeigt, dass eine hohe Konzentration an Feinstaub das Risiko für Herzerkrankungen und Asthma erhöht.
Um die Risiken zu verringern, wurde die Bevölkerung dazu aufgerufen, bei einem Luftqualitätsindex von 100 im Freien eine N95-Maske zu tragen.