Shakira akzeptiert Vorwurf der Steuerhinterziehung

Die unter dem Namen Shakira bekannte Isabel Mebarak Ripoll hat sich in Spanien auf einen Vergleich eingelassen und den Vorwurf der Steuerhinterziehung akzeptiert.

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Shakira, die während ihrer Beziehung mit dem ehemaligen Barcelona-Fußballer Gerard Pique zeitweise in Barcelona lebte, war nach spanischem Recht steuerpflichtig, da sie sich dort länger als 183 Tage aufhielt.

Die Staatsanwaltschaft hatte Shakira beschuldigt, zwischen 2012 und 2014 in sechs verschiedenen Fällen insgesamt 14,5 Millionen Euro (498 Millionen 945 Tausend Lira) an Steuern hinterzogen zu haben.

Es wurde angegeben, dass sie ihre Einkünfte und Vermögenswerte vor dem spanischen Finanzamt verborgen und über ein Firmennetzwerk mit Sitz auf den Britischen Jungferninseln, den Kaimaninseln, Malta, Panama und Luxemburg geleitet habe, um die Steuerzahlung in Spanien zu umgehen.

Gegen Shakira wurden acht Jahre und zwei Monate Haft sowie eine Geldstrafe von insgesamt fast 23 Millionen Euro (722 Millionen 430 Tausend Lira) gefordert.

Shakira erschien heute vor dem Landgericht in Barcelona. Nach Informationen aus Justizkreisen hat sich Shakira auf einen Vergleich eingelassen und sich bereit erklärt, eine Geldstrafe von 2,9 Millionen Euro (91 Millionen 89 Tausend Lira) zu zahlen.

Unter normalen Umständen war vorgesehen, dass der Prozess, für den 117 Zeugen geladen waren, über 12 Verhandlungstage dauern würde.