Sohn von Ender Saraç spricht erstmals: 'Ich wollte meinem Vater eine Lektion erteilen'
Es hat sich herausgestellt, dass die gegen Dr. Ender Saraç erhobenen Vorwürfe, er habe sein eigenes Kind missbraucht, nicht der Wahrheit entsprechen. M. Saraç erklärte, dass er gegenüber seinem Beratungslehrer in der Schule gelogen habe. M. Saraç sagte: „Ich wollte meinem Vater eine Lektion erteilen, weil er uns ohne Geld zurückgelassen hat.“
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Dr. Ender Saraç wurde vorgeworfen, sein eigenes Kind missbraucht zu haben, nachdem M. Saraç seinem Lehrer in der Schule ein Geständnis abgelegt haben soll.
Die Ehefrau von Ender Saraç, Benan Saraç, die am 13. Juli im speziellen Raum des Çocuk İzlem Merkezi (Zentrum für Kinderbeobachtung), das im Şişli Etfal Krankenhaus für Opfer von Missbrauch eingerichtet wurde, aussagte, schilderte die Ereignisse nach jenem Tag wie folgt:
'ICH SAGTE IHM, DASS DAS NICHT RICHTIG IST'
„Mein Sohn sagte, er habe diesen Weg gewählt, um seinen Vater von unserer Familie fernzuhalten und ihm eine Lektion zu erteilen. Ich sagte ihm, dass dies nicht richtig sei und wir diesen Umstand sofort der Polizei melden müssten.
Danach gaben uns die Beamten der Kinderabteilung einen Termin für den 13. Dezember um 11.30 Uhr. Ich bin traurig über dieses Verhalten meines Kindes. Es gibt nichts weiter dazu zu sagen.“
'ER HAT MICH NICHT GEZWUNGEN, ZU DUSCHEN'
Der 13-jährige M. Saraç, der seinen Vater des sexuellen Missbrauchs beschuldigt hatte, erklärte gegenüber dem Staatsanwalt, einem Pädagogen und der Polizei im Beobachtungsraum des Şişli Etfal Krankenhauses Folgendes:
„Ich wollte meinem Vater eine Lektion erteilen, weil er uns ohne Geld zurückgelassen hat. Ich habe meiner Mutter die ganze Wahrheit gestanden, dass so etwas nicht passiert ist. Dass er mich gezwungen hat, zu duschen, nackt herumzulaufen oder mir pornografische Dinge gezeigt hat, ist nicht wahr. Mein Vater hat keinerlei Missbrauch an mir begangen.“
Das Kind, das auch angab, eine einstweilige Verfügung gegen seinen Vater erwirken zu wollen, fuhr fort:
„Ich hatte Angst vor Gott und habe die Wahrheit gesagt. Wenn möglich, möchte ich, dass eine einstweilige Verfügung erlassen wird. Wir wollen meinen Vater nicht sehen. Meine Mutter, mein Geschwisterkind und ich sind sehr glücklich.“ (Hürriyet)