Stellungnahme des inhaftierten Ehepaars Engin und Dilan Polat: 'Vergesst uns nicht'

Das Ehepaar Engin und Dilan Polat, das am 5. November wegen Vorwürfen der Geldwäsche und Steuerhinterziehung inhaftiert wurde, hat eine Botschaft zum Ramadan-Fest übermittelt. Das bekannte Paar erklärte: „Vergesst uns nicht. Wir bitten um eure Gebete.“

12punto

In der Nachricht, die über den Social-Media-Account der bekannten Influencerin Dilan Polat veröffentlicht wurde, heißt es:

"Wir wünschen jedem von ganzem Herzen ein gesegnetes Ramadan-Fest. Zum ersten Mal verbringen wir ein Fest fernab unserer Familie und getrennt von unseren Kindern. Unsere einzige Bitte an euch wunderbare Menschen ist, dass ihr dafür betet, dass die Steuerfahnder ihren Bericht abschließen und unsere Anklageschrift verfasst wird. Der Tag wird kommen, an dem die Gerechtigkeit siegen wird. Bis dieser Tag kommt, warten wir in Ruhe ab. Vergesst uns nicht in euren Gebeten… Frohe Feiertage."

WAS IST DER FALL DİLAN POLAT - ENGİN POLAT?

Im Rahmen der Ermittlungen wurde vom Finanzkriminalitäts-Untersuchungsrat (MASAK) ein Vorprüfungsbericht zu den Verdächtigen erstellt, zu denen auch das Ehepaar Polat gehört, bei deren Unternehmen zuvor bei Durchsuchungen digitales Material und Geschäftsbücher beschlagnahmt worden waren. In dem Bericht wurde festgestellt, dass durch die Ausstellung fingierter Rechnungen für vermeintliche Handelsgeschäfte von drei Firmen, die sich in Liquidation befanden, an Unternehmen der Familienmitglieder 200 Millionen Lira an Geldern eingegangen waren.

Die Teams, die ihre Ermittlungen im Rahmen des Verfahrens fortsetzten, hatten festgestellt, dass ein Medizintechnikunternehmen von Dilan und Engin Polat die Namensrechte an eine andere Firma in Ankara übertragen hatte und versucht wurde, 1 Million 800 Tausend Lira vom Konto dieser Firma auf die Privatkonten der Gesellschafter zu überweisen.

Die Teams, die eine Kontosperre für das Geld erwirkten, nahmen 4 Verdächtige fest; im Zuge der ausgeweiteten Ermittlungen wurden 3 weitere gesuchte Verdächtige gefasst.

Im Rahmen der Ermittlungen wurden 14 der Verdächtigen, darunter Dilan Polat, Engin Polat und Sıla Doğu, inhaftiert, während 9 Personen unter gerichtlichen Auflagen freigelassen wurden.