Stellungnahme von Kızıl Goncalar-Regisseur Ömür Atay: 'Wir werden die Serie weiterdrehen'

Das Verwaltungsgericht Ankara hat die von der Rundfunkbehörde RTÜK gegen die Serie Kızıl Goncalar verhängte Strafe von zwei Programmstopps sowie eine Geldstrafe in Höhe von 9 Millionen TL bestätigt. Nach dieser Entwicklung gab Regisseur Ömür Atay eine erste Stellungnahme ab. Atay erklärte: „Es wird eine Zensuroperation gegen freies Denken und Produktion durchgeführt. Wir werden unsere Geschichte weiter erzählen und drehen.“

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Die Serie Kızıl Goncalar, in der Özgü Namal und Özcan Deniz die Hauptrollen spielen, wurde gestern Abend aufgrund der von der RTÜK verhängten zweifachen Programmsperre nicht ausgestrahlt.

Stattdessen wurden von der RTÜK ausgewählte Dokumentationen gezeigt.

'WIR SIND AM SET UND WERDEN WEITERDREHEN'

Der Regisseur der Serie, Ömür Atay, äußerte sich scharf zu der Zensur, der sie ausgesetzt sind.

Atay sagte: „Unsere Serie wurde nicht ausgestrahlt. Doch aus der Branche gibt es fast niemanden, der 'Stopp der Zensur' sagt. Es wird eine Zensuroperation gegen freies Denken und Produktion durchgeführt. Wir sind am Set. Wir werden unsere Geschichte weiter erzählen und drehen. Grüße an unsere Zuschauer.“

WORUM GEHT ES IN KIZIL GONCALAR?

Kızıl Goncalar thematisiert das Aufeinandertreffen der Schicksale von Levent (Özcan Deniz), einem säkularen Atatürk-Anhänger, und Meryem (Özgü Namal), die in einer konservativen Sekte lebt. Dabei wird trotz der Unterschiede in Glauben und Ansichten auf die verbindende Kraft der Elternschaft aufmerksam gemacht, wenn es um das „Kind“ geht.

Produzent von Kızıl Goncalar ist Faruk Turgut, das Drehbuch stammt von Şükrü Necati Şahin. Die Hauptrollen der Serie spielen Özcan Deniz und Özgü Namal.