Strömung im Schwarzen Meer fordert zwei Menschenleben: Vater stirbt bei Rettungsversuch seines Sohnes

Der 14-jährige Yusuf Eren Kurutçu, der am 21. Juni im Bezirk Arsin in Trabzon ins Meer ging, wurde von einer gefährlichen Brandungsrückströmung (Rip-Strömung) erfasst. Nachdem bereits der Vater, Fatih Kurutçu, bei dem Versuch, seinen Sohn zu retten, in der Strömung verschwand und verstarb, hat nun auch der junge Yusuf seinen Kampf um das Leben auf der Intensivstation verloren.

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Ein Picknick am Strand von Arsin in Trabzon endete in einer Tragödie. Yusuf Eren Kurutçu, der ins Meer ging, um sich abzukühlen, wurde von der für das Schwarze Meer berüchtigten und gefährlichen Brandungsrückströmung erfasst und geriet in Lebensgefahr. Als Fatih Kurutçu sah, wie sein Sohn im Wasser kämpfte, sprang er ohne zu zögern hinterher, doch die starke Strömung riss auch ihn mit sich.

Anwesende Bürger und in der Nähe patrouillierende Verkehrspolizisten bemerkten den Vorfall und griffen sofort ein. Dank der schnell eingeleiteten Rettungsmaßnahmen konnten Vater und Sohn aus dem Wasser geborgen werden. Beide wurden mit Herzstillstand an den Strand gebracht; durch intensive Wiederbelebungsmaßnahmen der Rettungskräfte konnten sie zunächst reanimiert und in ein Krankenhaus eingeliefert werden.

TRAGISCHE TODESFÄLLE STÜRZEN TRABZON IN TRAUER

Fatih Kurutçu verlor leider seinen ein Tag andauernden Kampf um das Leben im Krankenhaus, kurz darauf erreichte die Nachricht von seinem Tod die Öffentlichkeit.

Nach seinem Vater verstarb auch der 14-jährige Yusuf Eren Kurutçu, der tagelang auf der Intensivstation desselben Krankenhauses lag, trotz aller Bemühungen. Die kurz hintereinander eingetroffenen Todesnachrichten von Vater und Sohn haben die Familie Kurutçu und die Bevölkerung von Trabzon tief erschüttert.

Experten warnten die Bürger erneut eindringlich davor, an der Schwarzmeerküste besonders auf die Gefahr von Brandungsrückströmungen zu achten.