Tödliches „Katzenvirus“ breitet sich rasant aus
Der Ausbruch einer Mutation der felinen infektiösen Peritonitis (FIP), die in den letzten Monaten auf Zypern wütete, hat laut einigen Berichten in diesem Jahr bereits bis zu 300.000 Katzen das Leben gekostet.
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Die Tierchirurgin Dr. Jo Lewis erklärte Anfang des Jahres gegenüber Sky News, dass sich das Virus besonders schnell an Orten ausbreite, an denen Katzen eng zusammenleben, wie etwa in Tierheimen.
Laut Lewis kann das Virus „auch über Katzenkämme, Katzenschaufeln und sogar über die Füße und Hände von Menschen übertragen werden. Diese Theorie erklärt auch, warum auf Zypern nur Hauskatzen von dem Ausbruch betroffen sind.“
SYMPTOME UND BEHANDLUNG
Die Expertin für Katzenmedizin, Professorin Danielle Gunn-Moore, bezeichnet diesen neuen Stamm, der als F-CoV-23 bezeichnet wird, als „besonders bösartig“ und erklärt, dass er nicht an einem Ort verbleibe, sondern „in alle Zellen eindringe“.
Professorin Gunn-Moore warnt Katzenbesitzer davor, worauf sie achten müssen. Zu den üblichen Symptomen gehören ein aufgeblähter Bauch, potenzielle Atemprobleme und Appetitlosigkeit. Andererseits sollte auch auf neurologische Symptome wie ein schwankender Gang und Krampfanfälle geachtet werden.
Laut Professorin Gunn-Moore können Katzen, bei denen FIP diagnostiziert wurde, mit zwei Covid-19-Antiviralia behandelt werden, die sich als „wirksam bei der Behandlung der Krankheit“ erwiesen haben und bei denen beobachtet wurde, dass sie auch bei dem neuen Stamm „gut funktionieren“.