Tote Grüne Meeresschildkröte an Land gespült
Im Bezirk Manavgat in Antalya wurde eine tote Grüne Meeresschildkröte an Land gespült. Es wurde festgestellt, dass das Tier, das als seltene Art an den Küsten von Manavgat gilt, sich in einem Fischernetz verfangen hatte und aufgrund einer Verletzung am Hals verendete.
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An den Küsten von Sorgun-Side, einem der wichtigsten Nistgebiete für die vom Aussterben bedrohten Meeresschildkröten, die für das marine Ökosystem von großer Bedeutung sind, setzten die Teams des Vereins zum Schutz von Meeresschildkröten, Mittelmeer-Mönchsrobben und Sandlilien (DEKAFOK) ihre Schutzmaßnahmen fort.
In diesem Zusammenhang wurde vor einigen Tagen eine tote Grüne Meeresschildkröte (Chelonia Mydas) am Strand gefunden.
Es wurde festgestellt, dass die an den Küsten von Manavgat selten anzutreffende Grüne Meeresschildkröte durch Stellnetze, die von Fischern im Gebiet Boğaz ausgelegt wurden, eine Verletzung am Hals erlitt und daran verendete.
'SIE WANDERN AUF DAS OFFENE MEER AB'
Prof. Dr. Cengiz Deval, Dozent an der Fakultät für Fischerei der Universität Akdeniz und Berater von DEKAFOK, erklärte: "Junge Grüne Meeresschildkröten wandern nach dem Schlüpfen so schnell wie möglich auf das offene Meer ab. Während ihrer pelagischen Lebensphase bleiben sie 3 bis 6 Jahre lang in den Oberflächengewässern, bis sie eine Länge von 20 bis 30 Zentimetern erreichen. Die Jungtiere wandern dann in produktive Küstenhabitate wie Manavgat, um dort ihre subadulte Phase zu verbringen, in der sie 5 bis 8 Jahre lang verweilen."