Volkan Konak: 'In diesem treulosen und lieblosen politischen Chor werde ich nicht mehr singen'

Der berühmte Künstler Volkan Konak hat angekündigt, dass er nicht mehr singen werde. Konak sagte: "In unserem Land und im Nahen Osten sind politische Parteien entweder Sekten oder Ein-Mann-Systeme und zudem ein Bereich zur Bereicherung derer, die Politik betreiben. Ich werde in diesem treulosen und lieblosen politischen Chor nicht singen. Streichen Sie mich daher von der Liste."

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Der Künstler Volkan Konak, der durch eine Strafanzeige des Diyanet gegen ihn in die Schlagzeilen geraten war, hat seinen Rückzug aus der Musik angekündigt.

'STREICHEN SIE MICH, ICH BIN NICHT MEHR DABEI'

In einer Erklärung auf seinem Social-Media-Account äußerte sich der Künstler wie folgt: "In unserem Land und im Nahen Osten sind politische Parteien entweder Sekten oder Ein-Mann-Systeme und zudem ein Bereich zur Bereicherung derer, die Politik betreiben. Ich werde in diesem treulosen und lieblosen politischen Chor nicht singen. Streichen Sie mich daher von der Liste. Ich bin nicht mehr dabei."

WAS WAR PASSIERT?

Volkan Konak hatte das Diyanet-Personal dafür kritisiert, dass es sein Gehalt aus Steuern finanziert bekommt, die in Unterhaltungslokalen erhoben werden, und hatte am Silvesterabend erklärt, er trinke ein Glas für sie mit, um zu ihrem Gehalt beizutragen.

Daraufhin hatte das Diyanet Strafanzeige gegen Konak erstattet. In der Erklärung des Diyanet wurde behauptet, dass Konak mit seinem Beitrag auf seinem Social-Media-Account "die Persönlichkeitsrechte des Diyanet-Präsidiums, dem per Gesetz die Aufgabe übertragen wurde, 'die Angelegenheiten bezüglich des Glaubens, der Gottesdienste und der moralischen Grundsätze der islamischen Religion zu führen, die Gesellschaft in religiösen Fragen aufzuklären und die Gebetsstätten zu verwalten', sowie die des obersten Vertreters der Behörde, Ali Erbaş, verletzt habe, indem er sie beleidigte."