Von TÜBİTAK abgelehnte Forschung in Europa veröffentlicht: Verblüffende Behauptung eines Gymnasiasten
TÜBİTAK steht in den letzten Jahren häufig wegen umstrittener Projekte, die das Institut unterstützt, in der Kritik. Projekte, die von der zur Förderung von Wissenschaft und Technologie gegründeten Einrichtung abgelehnt wurden, stoßen hingegen bei weltweit führenden Universitäten und Organisationen auf großes Interesse und erhalten bedeutende Einladungen.
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Der 16-jährige Gymnasiast Vefa Türeli hat in einer Erklärung auf seinem Social-Media-Account eine verblüffende Behauptung über seine von TÜBİTAK abgelehnte Forschungsarbeit aufgestellt. Türeli behauptete, dass seine Arbeit mit der Begründung disqualifiziert wurde, dass "ein Gymnasiast dies nicht geschrieben haben könne".
Laut Türelis Angaben haben die Verantwortlichen von TÜBİTAK diese Forschung, die in einer begutachteten Fachzeitschrift in Europa veröffentlicht wurde, für ungültig erklärt. Der junge Forscher drückte seine Enttäuschung wie folgt aus: "Ich hätte nicht gedacht, dass es so weit kommt; sie dachten wohl, ich hätte einen Artikel von jemand anderem übersetzt, und gaben dies als Grund an. Ich weiß nicht, ob es eine offizielle Erklärung gibt, in der steht, dass sie uns nicht glauben."
Türeli gab an, nach dem Vorfall Kontakt zu einem mit TÜBİTAK verbundenen türkischen Sprachwissenschaftsprofessor aufgenommen zu haben, der ihm bestätigt habe, dass die Jury eine solche Einschätzung abgegeben habe.
Diese Aussagen des jungen Forschers lösten in akademischen Kreisen und in den sozialen Medien ein breites Echo aus. Trotz der Ablehnung durch TÜBİTAK wurde Türelis Arbeit in einer angesehenen europäischen Fachzeitschrift veröffentlicht. Dieser Umstand hat in der wissenschaftlichen Welt und unter jungen Forschern eine große Debatte entfacht.