Wasserkrise in Ankara verschärft sich: Füllstände der Staudämme gesunken

Es hat sich gezeigt, dass sich die Wasserkrise in Ankara verschärft. Die Füllrate der Staudämme, die den Wasserbedarf der Hauptstadt decken, ist innerhalb des letzten Jahres von 39,93 Prozent auf 17,39 Prozent gesunken. Während die Wasserstände in den Staudämmen rapide abnehmen, wurde allein im letzten Monat ein Wasserverlust von etwa 24 Millionen Kubikmetern verzeichnet.

12punto

Die Wasserstände in den Staudämmen, die den Trinkwasserbedarf von Ankara decken, sind innerhalb des letzten Jahres drastisch zurückgegangen.

Den Daten von ASKİ zufolge lag die gesamte Wassermenge in den Staudämmen am 11. März 2024 bei 746 Millionen 533 Tausend Kubikmetern, während dieser Wert zum 11. März 2025 auf 431 Millionen 840 Tausend Kubikmeter gefallen ist.

DRASTISCHER RÜCKGANG IM LETZTEN JAHR

Während im letzten Jahr ein erheblicher Rückgang der aktiv nutzbaren Wassermenge beobachtet wurde, sank die aktive Wasserreserve von 557 Millionen 576 Tausend Kubikmetern am 11. März 2024 auf 242 Millionen 883 Tausend Kubikmeter am 11. März 2025. Dies führte dazu, dass der Anteil des aktiven Wassers von 39,93 Prozent auf 17,39 Prozent fiel.

RÜCKGANG IM LETZTEN MONAT DAUERT AN

Laut ASKİ-Daten sind die Wasserstände in den Staudämmen auch im letzten Monat weiter gesunken. Während die gesamte Wassermenge am 9. Februar 2025 noch 456 Millionen 210 Tausend Kubikmeter betrug, sank dieser Wert bis zum 9. März 2025 auf 431 Millionen 840 Tausend Kubikmeter. Das bedeutet, dass im letzten Monat ein Wasserverlust von etwa 24 Millionen 370 Tausend Kubikmetern zu verzeichnen war.

In ähnlicher Weise sank die aktiv nutzbare Wassermenge von 268 Millionen 550 Tausend Kubikmetern am 11. Februar 2025 auf 242 Millionen 883 Tausend Kubikmeter am 11. März 2025, was einem Rückgang von 25 Millionen 667 Tausend Kubikmetern entspricht. Diese Daten zeigen, dass die Dürre nicht nur auf jährlicher, sondern auch auf monatlicher Basis in erheblichem Ausmaß anhält.