Zehn Jahre Haft für ehemaligen Bürokraten wegen sexuellen Übergriffs
In Japan wurde ein ehemaliger Bürokrat zu zehn Jahren Haft verurteilt, weil er Frauen mit Schlafmitteln betäubt und sexuell missbraucht hatte. Das japanische Handelsministerium hatte Sato, der in früheren Anhörungen die Vorwürfe gestanden haben soll, bereits im Mai 2023 entlassen.
12punto
In Japan wurde der ehemalige Ministerialbeamte Sato Dai zu zehn Jahren Haft verurteilt, weil er sechs Frauen Schlafmittel verabreicht und sie sexuell missbraucht hatte.
Vor dem Bezirksgericht Tokio wurde der Prozess gegen den ehemaligen Beamten des Handelsministeriums, Sato Dai, geführt, dem vorgeworfen wurde, zwischen Juli und Dezember 2022 in der Hauptstadt sexuelle Übergriffe begangen zu haben.
Laut Anklageschrift forderte die Staatsanwaltschaft für den Angeklagten Sato, der den Frauen Schlafmittel in ihre Getränke gemischt und sie in verschiedenen Hotels und Restaurants in Tokio sexuell missbraucht hatte, eine Freiheitsstrafe von 13 Jahren.
ALS 'HINTERHÄLTIG' UND 'EGOISTISCH' EINGESTUFT
Gemäß dem Gerichtsurteil wurde der 34-jährige ehemalige Bürokrat Sato wegen des sexuellen Missbrauchs von sechs Frauen nach der Verabreichung von Schlafmitteln zu zehn Jahren Haft verurteilt.
In der Urteilsbegründung wurden die von Sato begangenen Straftaten als "gefährlich, hinterhältig und egoistisch, die die Würde der Opfer missachten" bezeichnet.
Der Vorsitzende Richter Nakao Yoshihisa erklärte zu dem Urteil: "(Sato) mischte Schlafmittel in die Getränke der Opfer, während diese nicht zusahen, um sicherzustellen, dass sie sich nicht wehren konnten. Dies ist ein abscheuliches Verbrechen, das den Opfern ihre Entscheidungsfähigkeit raubt und ihre Würde mit Füßen tritt."
Das japanische Handelsministerium hatte Sato, der in früheren Anhörungen die Vorwürfe gestanden haben soll, im Mai 2023 entlassen.