Zugangssperre für den Account von Mükremin Gezgin
Auf Beschwerde des Ministeriums für Familie und Sozialdienste wurde der Instagram-Account von Mükremin Gezgin in der Türkei gesperrt.
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Das Ministerium für Familie und Sozialdienste hatte Strafanzeige gegen den Social-Media-Phänomen Mükremin Gezgin erstattet, nachdem dieser Aufnahmen geteilt hatte, in denen er männliche Kinder fragte: „Ich bin eine Frau, nicht wahr?“. Das Ministerium hatte sich an die Justiz gewandt und erklärt, dass diese Beiträge „schamlose Handlungen“ und „Obszönität“ enthielten.
Gegen den Influencer wurde ein öffentliches Verfahren wegen des Vorwurfs der „Vermittlung der Verbreitung obszöner Inhalte“ eingeleitet, wobei eine Freiheitsstrafe von bis zu 3 Jahren für Mükremin Gezgin gefordert wurde.
In seiner Verteidigung wies Gezgin die Vorwürfe zurück und erklärte: „Ich akzeptiere das Plädoyer. Ich fühle mich als Frau und fühle mich gut, wenn ich das sage. Sowohl in den Aufnahmen als auch im gesamten Video sage ich: 'Ich bin eine Frau'. Es handelt sich nicht um ein Video, das speziell für den Tag des Vorfalls aufgenommen wurde. Die Kleidung, die ich trage, ist die Kleidung, die ich immer trage. Ich beantrage meinen Freispruch.“
Das Gericht hatte nach Abschluss des Verfahrens einen Freispruch für Mükremin Gezgin erteilt. Doch nach dem Freispruch kam es zu einer neuen Entwicklung. Der Instagram-Account des Influencers wurde in der Türkei mit einer Zugangssperre belegt.
Während der Account von Mükremin Gezgin aus dem Ausland weiterhin aufrufbar ist, können Nutzer in der Türkei aufgrund der Zugangssperre nicht auf das Profil zugreifen.