Zwei Tage im Leichenschauhaus: Er kehrte ins Leben zurück
Ein dramatischer Vorfall, der sich vor Jahren in Südafrika ereignete, bleibt ein unvergessliches Beispiel für die verheerenden Folgen von Fehldiagnosen in der Medizin. Ein junger Mann, der nach einem Unfall für tot erklärt und in die Leichenhalle gebracht wurde, kehrte 48 Stunden später ins Leben zurück und versetzte alle in Staunen.
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Bei einem Verkehrsunfall in der Nähe von Johannesburg im Jahr 1993 wurde ein junger Mann namens Sipho William Mdletshe für tot erklärt und in die Leichenhalle gebracht. Dass Mdletshe, der zwei Tage in einer Stahlschublade im Kühlhaus verbracht hatte, in Wirklichkeit nicht tot war, wurde erst durch Schreie mitten in der Nacht deutlich. Die Mitarbeiter, die diesen Moment miterlebten, waren fassungslos und in Angst versetzt.
Die Mitarbeiter der Leichenhalle schreckten bei den gedämpften Hilferufen auf, die die tiefe Stille durchbrachen. Als die Schublade geöffnet wurde und das Team den jungen Mann sah, der noch lebte und um Hilfe rief, brach große Panik aus.
Während Mdletshes Rückkehr ins Leben als Wunder angesehen wurde, war seine Verlobte nach dem Vorfall psychisch schwer erschüttert. Die junge Frau, die durch die Todesnachricht am Boden zerstört war, geriet in Panik, als sie ihn plötzlich wieder vor sich sah, und hatte Schwierigkeiten, das Geschehene zu begreifen. Von diesem Moment an endete die Beziehung zwischen dem Paar vollständig und die Hochzeitspläne wurden abgesagt.
Experten weisen darauf hin, dass solche fehlerhaften Todesdiagnosen in der Medizingeschichte äußerst selten sind. Dennoch sind einige ähnliche Fälle dokumentiert. In einem Fall aus den USA im Jahr 1915 kehrte eine Frau namens Essie Dunbar, die für tot gehalten wurde, während ihrer Beerdigung ins Leben zurück. Auch bei einem Vorfall in Spanien wurde bei einer älteren Frau, die für tot gehalten wurde, während des Transports zum Bestattungsinstitut durch das Bewegen ihrer Zeigefinger festgestellt, dass sie noch lebte.