Zweite Urheberrechtsklage der Familie Sunal
Die Familie von Kemal Sunal hat eine neue Klage gegen die Produktionsfirma Gülşah Film von Hülya Koçyiğit und Selim Soydan eingereicht. Sie wirft dem Unternehmen vor, 25 Filme, die als „Kemal-Sunal-Filme“ bekannt sind, ohne Genehmigung im Fernsehen, in sozialen Medien und auf digitalen Plattformen ausgestrahlt zu haben.
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Die Familie des verstorbenen Meisterschauspielers ist rechtlich gegen Gülşah Film vorgegangen, da sie behauptet, das Unternehmen habe trotz fehlender schriftlicher Rechteübertragung hohe Einnahmen mit den betroffenen Filmen erzielt.
Die Familie beantragte zunächst eine Entschädigung in Höhe von 150.000 Lira sowie eine einstweilige Verfügung, um die Ausstrahlung der Filme in jeglichen Fernsehsendern, sozialen Medien und auf digitalen Plattformen zu unterbinden.
ÜBER DEN RECHTSSTREIT UM KEMAL SUNAL
Nachdem der Kassationshof (Yargıtay) in einem früheren Urheberrechtsstreit, den die Familie des legendären türkischen Schauspielers Kemal Sunal bezüglich der Ausstrahlung seiner Filme aus den 1970er und 1980er Jahren außerhalb der Kinovorführungen angestrengt hatte, zu Ungunsten der Familie entschieden hatte, beschloss diese, den Fall vor das Verfassungsgericht zu bringen.
Die Familie von Kemal Sunal hat nun eine neue Klage gegen die Produktionsfirma Gülşah Film von Hülya Koçyiğit und Selim Soydan eingereicht, mit dem Vorwurf, 25 als „Kemal-Sunal-Filme“ bekannte Werke ohne Erlaubnis im Fernsehen, in sozialen Medien und auf digitalen Plattformen veröffentlicht zu haben.