Angeklagter wegen Missbrauchs zweier Grundschüler verteidigt sich: 'Im Bereich nahe der Lippen'

Ein Angeklagter, der seit 2023 als Reinigungskraft an einer Schule in Kırşehir arbeitete und zwei Grundschüler missbraucht haben soll, sagte vor Gericht: "Ich wusste, was auf mich zukommen würde."

İHA

M.U., der als Reinigungskraft an der Öğretmen-Ziya-Kılıçözü-Grundschule in Kırşehir arbeitete, wurde wegen des Vorwurfs des Missbrauchs zweier Schüler festgenommen und inhaftiert. Nun erschien er vor dem Schwurgericht in Kırşehir.

An der Verhandlung, bei der sowohl der Anwalt des Angeklagten als auch die Anwälte der beiden betroffenen Schüler anwesend waren, nahm der inhaftierte M.U. per Videoschalte (SEGBİS) aus dem Gefängnis in Yozgat-Boğazlıyan teil.

In seiner Verteidigung vor Gericht räumte der inhaftierte Angeklagte M.U. ein, schuldig zu sein und die Kinder nicht hätte küssen dürfen. Er beantragte, zu einer Strafe wie dem Pflanzen von Bäumen verurteilt zu werden, und erklärte: "Meine Aussagen wurden verdreht. Man ließ mich unterschreiben, ohne dass ich es lesen konnte. Sie haben mich bereits als absolut schuldig abgestempelt.

Während ich putzte, kamen die Kinder und umarmten mich plötzlich. Ich habe beide Mädchen im Bereich nahe der Lippen geküsst", sagte er.

ER SETZTE SIE AUF DEN SCHOSS, UM EINEN KAUGUMMI AUS DEN HAAREN ZU ENTFERNEN

Auf die Frage, warum er das Kind namens K.T. auf seinen Schoß gesetzt habe, antwortete M.U., er habe das Kind zwar auf den Schoß gesetzt, dies jedoch nicht aus sexuellen Motiven getan. Er sagte: "Ich habe sie auf meinen Schoß gesetzt, um einen Kaugummi aus K.T.s Haaren zu entfernen. Sie blieb ein oder zwei Minuten auf meinem Schoß."

In dem Verfahren, in dem die betroffenen Familien und die Kinder in Anwesenheit eines Pädagogen angehört wurden, entschied das Gericht, die Untersuchungshaft des Angeklagten fortzusetzen, um dessen geistige Zurechnungsfähigkeit zu prüfen. Die Verhandlung wurde auf einen späteren Termin vertagt.