Beruf der Frau, die in Gendarmerie-Uniform Personenkontrollen durchführte, überrascht. Erst leugnete sie, dann weinte sie

In Zonguldak wurde eine Frau, die in Gendarmerie-Uniform bei Ladenbesitzern und Kunden Personenkontrollen (GBT) durchführte, nach einem Hinweis von der Polizei auf frischer Tat ertappt.

İHA

Im Bezirk Ereğli in Zonguldak wechselte eine Frau namens M.K. in einem Einkaufszentrum ihre Zivilkleidung und zog eine mitgebrachte Militäruniform an. 

Die 24-jährige M.K. führte mit ihrem Telefon in der Hand bei den Ladenbesitzern in der Meydanbaşı-Straße Personenkontrollen durch.

Die Frau besuchte die Geschäfte entlang der Straße und verlangte die Ausweise der Ladenbesitzer mit der Begründung, sie würde deren Vorstrafenregister überprüfen. Nachdem sie behauptet hatte, GBT-Abfragen durchzuführen, und die Ladenbesitzer ihr ihre Ausweise ausgehändigt hatten, betrat die Frau anschließend Cafés in der Uzunkum-Straße an der Küste und verlangte die Ausweise der dort sitzenden Kunden.

SIE GAB AN, ALS LEHRERIN ZU ARBEITEN

Ein Kunde, der bei der Frau Verdacht schöpfte, rief den Notruf 112 und erstattete Anzeige. Nach dem Hinweis rückten Teams der Kriminalpolizei und der Anti-Terror-Einheit der Polizeidirektion Ereğli zum Einsatzort aus. Die Polizeibeamten, die die Frau in Gendarmerie-Uniform auf frischer Tat ertappten, fragten nach ihrem Dienstausweis, der ihren Status als Militärangehörige belegen sollte.

Nachdem die Beamten feststellten, dass sie keinen Ausweis besaß, nahmen sie die Personalien der Frau auf und führten eine GBT-Abfrage durch. Es wurde festgestellt, dass es sich bei H.K. um eine Vertragslehrerin handelt und sie bisher nicht polizeilich in Erscheinung getreten war.

Die festgenommene Frau wurde unter Polizeibegleitung zurück in das Einkaufszentrum gebracht, um ihre Kleidung zu wechseln.

Die Frau, die von der Polizei nach ihrem Ausweis gefragt wurde, behauptete zunächst, sie sei wegen einer bestimmten Angelegenheit gekommen. Als sie erkannte, dass sie die Polizei nicht täuschen konnte, gab sie an, eine Leidenschaft für den Militärberuf zu haben und als Lehrerin zu arbeiten. Die Frau fügte hinzu, sie habe die Gendarmerie-Uniform für eine Theateraufführung getragen; im Polizeiwagen soll sie dann geweint und ihr Bedauern geäußert haben.

Die als Vertragslehrerin identifizierte Frau wird nach ihrer Aussage den Justizbehörden vorgeführt.