Chemikalienleck in einem Betrieb in Samsun nach bewaffnetem Angriff
In Samsun wurde ein Recyclingunternehmen Ziel eines bewaffneten Angriffs. Nach dem Vorfall kam es zu einem Chemikalienleck im Betrieb. Sechs Polizeibeamte, die leicht durch die austretenden Stoffe beeinträchtigt wurden, konnten nach einer medizinischen Behandlung im Krankenhaus wieder entlassen werden.
İHA
Bei einem Vorfall in einer Recyclinganlage im Industriegebiet 19 Mayıs im Bezirk Tekkeköy soll U.G. mit einer Schusswaffe auf die Recyclinganlage von O.K. geschossen haben, die sich im benachbarten Betriebsgelände befindet.
Durch die Schüsse wurden vier jeweils eine Tonne fassende Tanks mit Lösungsmitteln und Verdünnern beschädigt. Da die Tanks durchlöchert wurden, traten Chemikalien in den Betrieb aus, woraufhin zahlreiche Einsatzkräfte zum Ort des Geschehens entsandt wurden.
Die Polizei sicherte alle Zufahrtswege zum Industriegebiet 19 Mayıs ab und sperrte die Ein- und Ausgänge des Geländes.
Nach der Alarmierung trafen Polizeieinheiten ein und trafen umfangreiche Sicherheitsvorkehrungen. Das mutmaßlich bei der Tat verwendete Gewehr wurde sichergestellt, während U.G., der nach dem Vorfall mit einem Fahrzeug vom Tatort geflohen war, im Bezirk Canik von Polizeikräften gefasst wurde. Unterdessen wurde behauptet, dass der Vorfall auf einen Streit zwischen dem Eigentümer und dem Mieter zurückzuführen sei.
Während die Arbeiten der Feuerwehr der Stadtverwaltung Samsun, des Katastrophenschutzes AFAD und der Rettungsdienste zur Eindämmung des Chemikalienlecks andauerten, wurden sechs Polizeibeamte, die leicht durch die Chemikalien beeinträchtigt wurden, nach einer medizinischen Behandlung im Krankenhaus wieder entlassen.
Die Ermittlungen zu dem Vorfall dauern an.