Drastische Erhöhung der Wasser- und Heiratsgebühren für Flüchtlinge in Nevşehir!
Der Bürgermeister von Nevşehir, Rasim Arı, kündigte an, dass die Wassertarife und Gebühren für standesamtliche Trauungen für die in der Stadt lebenden Flüchtlinge erhöht werden.
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Der Bürgermeister von Nevşehir, Rasim Arı, traf sich im Sitzungssaal der Stadtverwaltung mit Pressevertretern der Stadt.
"WER SICH UNWOHL FÜHLT, KANN IN EINE ANDERE STADT ZIEHEN"
Arı erklärte, dass sie seit dem 31. März, dem Datum der Kommunalwahlen, für die Stadt arbeiteten, und betonte, dass er wolle, dass die Flüchtlinge Nevşehir verlassen.
Arı kündigte an, dass sie die Wassertarife sowie die Gebühren für offizielle Heiratsurkunden für Flüchtlinge erhöhen würden und sagte: "Wir verschwenden sehr viel Wasser. Nevşehir ist die Stadt in der Region, die am ehesten unter Wassermangel leiden könnte. Wir werden die Wassergebühren (für Flüchtlinge) um 250 bis 300 Prozent erhöhen. Die Heiratsgebühr liegt bei 750 Lira, wir erhöhen sie auf 15.000 Lira. Sie können gerne heiraten, so viel sie wollen. Wer sich in dieser Stadt aufgrund dieser Themen unwohl fühlt, kann in eine andere Stadt ziehen".
"ICH ERTEILE AUSLÄNDERN KEINE GENEHMIGUNGEN"
Arı betonte, dass sie Betriebe ohne Lizenz schließen würden und erklärte: "Ich erteile niemandem aus dem Ausland eine Genehmigung. 53 Prozent haben mir genau dafür ihre Stimme gegeben. Wir müssen gemeinsam das Notwendige tun".
Arı sagte, dass ein Stadterneuerungsprojekt umgesetzt werde, um Nevşehir zu einer lebenswerteren Stadt zu machen. In diesem Rahmen sei mit 87 Prozent der Anspruchsberechtigten im Stadtviertel Karasoku und Umgebung eine Einigung erzielt worden, mit den anderen würden die Gespräche fortgesetzt.
Arı äußerte, man sei sich bewusst, dass es der Stadtbevölkerung und den Gewerbetreibenden zugutekommen werde, wenn die historische, in den Fels gehauene Hangsiedlung Kayaşehir den ihr gebührenden Anteil am Tourismus erhalte. Er erläuterte, dass sie Projekte vorbereiteten, um in diesem Bereich ein hohes Aufkommen an in- und ausländischen Touristen zu generieren.
Das Treffen endete, nachdem die Fragen der Journalisten beantwortet worden waren.