Drohnen-Verfolgung von Verdächtigen in Kağıthane: 2 flüchtige Verdächtige gefasst
Nachdem eine Frau in Kağıthane Belästigung und Stalking gemeldet hatte, kam es zu einer Auseinandersetzung. Zwei flüchtige Verdächtige wurden mithilfe einer Polizeidrohne aufgespürt und festgenommen.
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Im Istanbuler Stadtteil Kağıthane kam es auf der Straße zu Spannungen, nachdem eine Frau namens Zeliha T. auf dem Heimweg von der Arbeit Belästigung und Stalking gemeldet hatte. Der Vorfall ereignete sich am Montag, den 14. September, gegen 23.15 Uhr im Stadtviertel Şirintepe.
Zeliha T. gab an, dass ein Mann namens Burak G., der sich ihr genähert hatte, sie verbal belästigt und anschließend versucht habe, sie zu küssen. Die Frau behauptete zudem, dass Caner E., der sich in Begleitung von Burak G. befand, sie bereits seit etwa drei Monaten verfolge und belästige.
Den Angaben zufolge eilte die Familie von Zeliha T. herbei, nachdem diese auf der Straße um Hilfe gerufen hatte. Während es zwischen den Parteien zu einer Auseinandersetzung kam, wurden nach einer Meldung Polizeieinheiten in das Gebiet entsandt. Die Ereignisse wurden Berichten zufolge auch mit einem Mobiltelefon gefilmt.
VERDÄCHTIGE MIT DROHNE VERFOLGT
Burak G. und Caner E., die während der Auseinandersetzung zu fliehen versuchten, wurden von der Drohneneinheit der Kriminalpolizei Kağıthane aus der Luft verfolgt. Die beiden Verdächtigen wurden durch die Drohnenüberwachung lokalisiert und von Polizeikräften festgenommen.
Die Verdächtigen wurden nach einer medizinischen Untersuchung zur Polizeidienststelle gebracht. Es wurde bekannt, dass gegen Burak G. bereits polizeiliche Einträge wegen „sexueller Belästigung“, „vorsätzlicher Körperverletzung“ und „Drogenkonsums“ vorlagen; Caner E. wies Einträge wegen „sexuellen Missbrauchs von Kindern“, „vorsätzlicher Körperverletzung“ sowie „Bedrohung und Beleidigung“ auf.
Gegen Burak G. und Caner E. wurde ein Verfahren wegen „vorsätzlicher Körperverletzung“, „Bedrohung und Beleidigung“ eingeleitet. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden die beiden Verdächtigen auf Anordnung der Staatsanwaltschaft wieder auf freien Fuß gesetzt.