Ein Festgenommener und drei unter richterlicher Aufsicht nach Mord wegen „Biergeldschulden“
Im Bezirk Canik in Samsun wurde eine Person festgenommen und drei weitere unter richterlicher Aufsicht freigelassen, nachdem ein bewaffneter Streit um eine ausstehende Zahlung von 700 Lira für 7 Bier tödlich endete.
İHA
Der Vorfall ereignete sich gestern im Stadtteil Yavuzselim im Bezirk Canik. Berichten zufolge entbrannte zwischen den Parteien ein Streit, da eine Schuld von 700 Lira für 7 in einem Kiosk gekaufte Bier seit etwa 5 Monaten nicht beglichen worden war.
Der Streit eskalierte innerhalb kurzer Zeit zu einer bewaffneten Auseinandersetzung. Bei dem Schusswechsel mit einem Gewehr und einer Pistole wurde Oğuz Başkan (35) schwer am rechten Oberschenkel getroffen. Trotz aller medizinischen Bemühungen in einem Privatkrankenhaus, in das er mit einem Privatfahrzeug gebracht wurde, verstarb Başkan.
Nach dem Vorfall leiteten die Teams des Büros für Kriminalprävention und Ermittlungen der Polizeidirektion des Bezirks Canik eine Untersuchung ein und nahmen Ertan T. (31) und Yaşar T. (38), die Söhne des Kioskbesitzers Hasan T., zusammen mit einem nicht registrierten Gewehr und einer nicht registrierten Pistole fest, die bei dem Vorfall verwendet worden sein sollen. Die Polizeieinheiten nahmen zudem den Kioskbesitzer Hasan T. (61) sowie dessen weiteren Sohn Hasan T. (33) fest. Die Ermittlungen ergaben, dass Ertan T. mit dem Gewehr und Yaşar T. mit der Pistole geschossen hatte. Yaşar T. gab an, während des Streits zur Abschreckung in die Luft geschossen zu haben.
Der Kioskbesitzer Hasan T. erklärte hingegen, dass der Verstorbene vor 5 Monaten 7 Bier für 700 Lira bei ihm gekauft, aber nicht bezahlt habe und bei der Forderung nach dem Geld den Streit angezettelt habe.
Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen im Bezirk Canik wurden der Kioskbesitzer und seine drei Söhne heute dem Justizpalast von Samsun überstellt. Während Ertan T. vom zuständigen Bereitschaftsgericht in Untersuchungshaft genommen und in ein Gefängnis überführt wurde, wurden Hasan T. sowie seine Söhne Yaşar T. und Hasan T. unter richterlicher Aufsicht freigelassen.