Ein Kind nach Ermittlungen zum Tod des 15-jährigen Halil durch Schrotflinte inhaftiert

In Burdur wurde eines von drei Kindern, die nach dem Tod des 15-jährigen Halil Can Çavaş durch einen Schuss aus einer Schrotflinte festgenommen worden waren, vom zuständigen Gericht inhaftiert. Das inhaftierte Kind gab in seiner Aussage an: „Es war ein Unfall.“

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Nach vorliegenden Informationen ereignete sich der Vorfall in einem Haus in der Vişne-Straße im Stadtteil Karasenir im Zentrum von Burdur. Nach der Meldung über eine Schussverletzung wurden Rettungs- und Polizeikräfte zum Einsatzort entsandt.

Die eintreffenden Rettungskräfte fanden den 15-jährigen Halil Can Çavaş mit einer Schusswunde im Bauchbereich vor. Nach einer ersten medizinischen Versorgung vor Ort wurde Çavaş mit einem Krankenwagen in das staatliche Krankenhaus von Burdur gebracht. Trotz aller Bemühungen der Ärzte konnte der Jugendliche nicht gerettet werden und verstarb.

Die drei Kinder, die sich während des Vorfalls im Haus befanden, wurden festgenommen. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden die Kinder der Justiz überstellt. Nach der Vernehmung durch die Staatsanwaltschaft wurden zwei der Kinder freigelassen, während eines inhaftiert und in ein Gefängnis überführt wurde.

„ICH DACHTE, DIE FLINTE SEI UNGELADEN“

Es wurde bekannt, dass das inhaftierte Kind in seiner Aussage erklärte: „Wir haben die Flinte gefunden, als wir im Haus nach Okey-Spielsteinen suchten. Ich saß mit der Flinte in der Hand da, und Halil stand mir gegenüber. Ich dachte, die Flinte sei ungeladen. Beim Hantieren löste sie sich plötzlich und Halil wurde getroffen. Ich habe nicht verstanden, wie das passieren konnte.“

Die Beisetzung des bei dem Vorfall verstorbenen Halil Can Çavaş fand nach der Obduktion auf dem Sultandere-Friedhof statt. Auch der Bürgermeister von Burdur, Ali Orkun Ercengiz, nahm an der Beerdigung teil und sprach der Familie des Jungen sein Beileid aus.