Einkaufszentrum-Mitarbeiter festgenommen, weil sie Kind mit Down-Syndrom den Zutritt zum Spielbereich verweigerten
Im Bezirk Etimesgut in Ankara wurden fünf Mitarbeiter eines Einkaufszentrums festgenommen, weil sie einem Kind mit Down-Syndrom den Zutritt zum Spielbereich verweigert hatten. Es stellte sich heraus, dass die Mitarbeiter des Einkaufszentrums bereits am 1. April einem autistischen Kind den Zutritt zum Spielsalon verwehrt hatten.
İHA
Nachdem einem Kind mit Down-Syndrom in einem Einkaufszentrum in Ankara der Zutritt zum Spielbereich verweigert wurde, erstattete die Lehrerin Sevcan Odabaşı Karakurt Anzeige bei der Polizei gegen den Betrieb und die Mitarbeiter.
Die Polizeibeamten informierten die Familie des betroffenen Kindes über den Vorfall und leiteten die Ermittlungen ein. Es wurde bekannt, dass sich ein solcher Vorfall bereits zuvor in dem Spielsalon ereignet hatte.
Es wurde bekannt, dass die Mitarbeiter des Einkaufszentrums bereits am Dienstag, dem 1. April, einem autistischen Kind den Zutritt zum Spielsalon verweigert hatten. Daraufhin wurde der Vorfall von der Mutter des autistischen Kindes, G.K.K., dem Ministerium für Familie und soziale Dienste gemeldet und anschließend Anzeige bei der Polizeistation erstattet.
Auf Anweisung des Staatsanwalts wurden der verantwortliche Leiter des Spielsalons, E.G., sowie vier Mitarbeiterinnen festgenommen.
Es wurde mitgeteilt, dass die festgenommenen Personen nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen dem Gericht vorgeführt werden sollen.