Erdbeben-Serie im Schwarzen Meer
Vor der russischen Stadt Sotschi im Schwarzen Meer hat sich ein Erdbeben der Stärke 4,3 ereignet. Die Katastrophenschutzbehörde AFAD teilte mit, dass das Schwarze Meer kurz darauf erneut von einem Beben der Stärke 4,3 erschüttert wurde.
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Vor der Küste des Schwarzen Meeres wurde um 15:09 Uhr ein Erdbeben der Stärke 4,3 registriert.
Nach Angaben der Katastrophenschutzbehörde AFAD wurde das Schwarze Meer als Epizentrum des Bebens identifiziert.
Es wurde gemeldet, dass das Beben in einer Entfernung von 254,25 Kilometern zur nächstgelegenen Siedlung stattfand. Über negative Auswirkungen des Bebens, das sich in einer Tiefe von 7,37 Kilometern ereignete, wurde bisher nichts bekannt.
Im Anschluss an dieses Beben ereignete sich ein weiteres Erdbeben der Stärke 4,3.
DIESER GEOWISSENSCHAFTLER HATTE VOR DEM SCHWARZEN MEER GEWARNT
Am 27. Januar hatte sich vor der Küste von Trabzon in einer Tiefe von 28 Kilometern ein Erdbeben der Stärke 3,7 ereignet. Nach dem Beben, das kurzzeitig für Panik sorgte, gab das Gouverneursamt bekannt, dass „keine negativen Vorfälle“ gemeldet wurden.
Nach dem Erdbeben äußerte sich Prof. Dr. Osman Bektaş über seinen Social-Media-Account. Bektaş erklärte, dass das Beben auf dem Schwarzmeer-Verwerfungssystem stattfand und sagte: „Da das Beben in einer geringen Tiefe von 9,6 km stattfand, waren die Erschütterungen und das Geräusch des physischen Bruchs sehr deutlich. Das Ergebnis: Das Schwarze Meer ist eine Erdbebenquelle.“
Unter Hinweis auf die AFAD-Daten hatte Bektaş vor einem größeren Risiko für die Region gewarnt:
„Laut AFAD muss sich die Schwarzmeerküste auf ein Erdbeben der Stärke 6,6 einstellen. In Küsten- und Sandgebieten kann dieser Wert jedoch noch höher ausfallen. Küsten-Erdrutschgebiete, aufgeschüttetes Land und Siedlungsgebiete sind Problemzonen.“
Bektaş betonte, dass das Erdbeben eine Warnung für Trabzon und Rize darstelle, und erklärte: „Die Schwarzmeer-Verwerfung ist lebendig und aktiv. Die Illusion der ‚sicheren Stadt‘ ist vorbei. Aufgeschüttete Böden, der Gebäudebestand und Siedlungsgebiete in Erdrutschzonen sind unser größtes Risiko. Auch wenn das Beben klein war, ist die Botschaft lebenswichtig!“