Erdbebenopfer-Schülerin auf dem Gouverneurssitz: Ich möchte keine hohen Gebäude

Der Gouverneur von Osmaniye, Erdinç Yılmaz, übergab anlässlich des Tages der nationalen Souveränität und des Kindes am 23. April seinen Sitz symbolisch an die Schülerin Eylül Nacar, die selbst vom Erdbeben betroffen ist. Ihre Worte: „Wir Kinder sind von dem großen Erdbeben, das wir erlebt haben, sehr betroffen, deshalb wollen wir keine hohen Gebäude mehr“, sorgten für Aufmerksamkeit.

İHA

Der Gouverneur von Osmaniye, Erdinç Yılmaz, überließ anlässlich des Tages der nationalen Souveränität und des Kindes am 23. April seinen Amtssitz symbolisch der Schülerin Eylül Nacar aus der Klasse 1/A der Cebelibereket Şehit Ahmet Yılmaz Grundschule. Bei dem Besuch waren der Provinzdirektor für nationale Bildung, Aydın Albak, der stellvertretende Provinzdirektor für nationale Bildung, Mulla Katık, die Schulleiterin der Cebelibereket Şehit Ahmet Yılmaz Grundschule, Dilşat Davarcı, die Lehrerin Züleyha Çolak sowie Eylüls Mutter Selin Nacar und ihr Vater Mustafa Nacar anwesend.

Auf die Frage von Gouverneur Yılmaz, was ihr vorrangiges Ziel in Osmaniye sei, antwortete Eylül Nacar: „Ich möchte nicht, dass die Gebäude sehr hoch sind. Wir Kinder sind von dem großen Erdbeben, das wir erlebt haben, sehr betroffen, deshalb wollen wir keine hohen Gebäude mehr. Außerdem möchte ich, dass die Gebäude stabil sind und dass es mehr Grünflächen und Parks gibt. Wir Kinder wünschen uns Fahrradwege.“

Eylül rief den Bürgermeister von Osmaniye, İbrahim Çenet, telefonisch an und übermittelte ihm ihre Forderungen nach niedrigeren Gebäuden, mehr Grünflächen, Parks und Fahrradwegen. Am Ende des Besuchs sagte Eylül Nacar, dass es ein sehr schönes Gefühl für sie sei, Gouverneurin zu sein, und dass sie darüber sehr glücklich sei.