Frau, die einen Grundschullehrer in der Schule angeschossen und verletzt hat, steht vor Gericht

Eine Frau, die einen als Grundschullehrer tätigen Mann in seiner Schule angeschossen und verletzt hat, steht in Kayseri vor Gericht.

İHA

Die 31-jährige vierfache Mutter Ş.A., die sich in Untersuchungshaft befindet, erschien mit ihrem Baby auf dem Arm zur Verhandlung vor dem 2. Schwurgericht.

Während der Geschädigte K.Ç.K. nicht persönlich anwesend war, nahmen die Anwälte beider Parteien an der Verhandlung teil.

Die Angeklagte, gegen die wegen "versuchten Mordes" ermittelt wird, erklärte in ihrer Verteidigung, dass der Geschädigte der Lehrer ihrer Tochter sei und sie seit 2,5 Jahren eine Beziehung führten.

Die Angeklagte Ş.A. behauptete, der Geschädigte habe ihr anfangs gesagt: "Lass dich von deinem Mann scheiden, wir heiraten." Sie gab an, er habe sie nach Bekanntwerden ihrer Schwangerschaft gebeten, das Kind nicht abtreiben zu lassen, doch nach der Geburt des Babys habe sich sein Verhalten geändert.

Darüber hinaus sagte sie, der Geschädigte habe sie bedroht, beleidigt und körperliche Gewalt ausgeübt. Die Angeklagte erklärte, sie sei am Tag des Vorfalls zur Schule gegangen, in der der Geschädigte arbeitet. Als er versucht habe, sie im Büro des stellvertretenden Schulleiters zu schlagen, habe sie die Waffe auf ihn richten wollen, woraufhin sich versehentlich ein Schuss gelöst habe. Der Anwalt des Opfers erklärte hingegen, dass sein Mandant keine Anzeige gegen die Angeklagte erstatte.

Das Gericht ordnete die Fortdauer der Untersuchungshaft der Angeklagten an und vertagte die Verhandlung, um weitere Beweise zu sammeln.

DER VORFALL

Der Vorfall ereignete sich am 5. Februar 2024 in einer Schule im Stadtteil Şeker im Bezirk Kocasinan. Während der verletzte Lehrer ins Krankenhaus gebracht wurde, wurde die Angreiferin noch am Tatort festgenommen.