Gouverneur Yavuz: 14 Dörfer evakuiert, 613 Haushalte geräumt

Der Gouverneur von Karabük, Mustafa Yavuz, teilte mit, dass aufgrund der Waldbrände in den Bezirken Ovacık und Safranbolu 14 Dörfer evakuiert und 613 Haushalte geräumt wurden; insgesamt 1.006 Bewohner dieser Haushalte wurden in sichere Gebiete gebracht.

İHA

Gouverneur Yavuz erklärte in seiner Bewertung, dass die Brände, die nahezu zeitgleich im Dorf Kışla im Bezirk Ovacık und im Stadtteil Çavuşlar im Bezirk Safranbolu ausbrachen, sich aufgrund des Windes in kurzer Zeit auf weite Flächen ausbreiteten und sowohl Ovacık als auch einige Dörfer im zentralen Bezirk bedrohten. Yavuz wies darauf hin, dass die Löscharbeiten in dem steilen, felsigen und von Tälern durchzogenen Gelände nur unter großen Schwierigkeiten fortgesetzt werden könnten. „Dass die beiden Brände fast zur gleichen Zeit begannen, zwang uns dazu, unsere Arbeitskräfte und Ausrüstung auf zwei Regionen gleichzeitig zu verteilen. Dennoch arbeiten alle unsere Teams mit großem Einsatz“, sagte er.

Gouverneur Yavuz stellte klar, dass lediglich im evakuierten Dorf Kamış einige Häuser, Ställe und Scheunen durch das Feuer beschädigt wurden; insgesamt seien dort 20 Wohneinheiten betroffen. Die anderen Dörfer seien rein präventiv aus Sicherheitsgründen evakuiert worden. Ein Teil der evakuierten Bürger sei im Lager der Provinzdirektion für Jugend und Sport im Bezirk Ovacık untergebracht, ein anderer Teil in Wohnheimen im Zentrum von Karabük oder bei Verwandten, so Yavuz. „Sobald wir das Feuer vollständig unter Kontrolle haben und die Nachlöscharbeiten abgeschlossen sind, werden wir unsere Bürger sicher in ihre Häuser zurückbringen“, fügte er hinzu.

„DIE LIEFERUNG VON CONTAINERN AN BÜRGER, DEREN HÄUSER BESCHÄDIGT WURDEN, HAT BEGONNEN“

Gouverneur Yavuz berichtete, dass insgesamt 363 Fahrzeuge und 1.386 Einsatzkräfte an der Brandbekämpfung beteiligt seien. Fünf Einsatzkräfte, die durch Rauchgas beeinträchtigt wurden, seien nach medizinischer Behandlung wieder in den Dienst zurückgekehrt. Zudem teilte er mit, dass im Zusammenhang mit dem Brand im Dorf Kışla eine Person von der Gendarmerie festgenommen wurde und das Gerichtsverfahren andauere. Yavuz betonte, dass die Schadensermittlungen fortgesetzt würden: „Die Lieferung von Containern an unsere Bürger, deren Häuser beschädigt wurden, hat begonnen. Soforthilfegelder wurden auf die Konten überwiesen. Unser Staat wird seine Bürger niemals allein lassen, niemand wird im Stich gelassen werden“, erklärte er.