Großrazzia gegen „Change-Auto“-Bande in 10 Provinzen mit Zentrum in Istanbul

Bei einer von Istanbul aus koordinierten Operation in 10 Provinzen wurden 31 Verdächtige festgenommen und 45 Fahrzeuge sichergestellt. Die Bande hatte die Seriennummern von schwer beschädigten Fahrzeugen, die sie vom Markt aufgekauft hatten, auf aus dem Ausland importierte oder gepfändete Fahrzeuge übertragen und diese anschließend verkauft. Die beschlagnahmten Fahrzeuge wurden bei der Polizei ausgestellt.

İHA

Die Teams der Kriminalpolizei der Istanbuler Sicherheitsdirektion haben Ermittlungen zur Festnahme von Verdächtigen eingeleitet, die in verschiedene Straftaten verwickelt waren. Es wurden zeitgleich Razzien an den identifizierten Adressen im Rahmen der Ermittlungen zu den Straftatbeständen „Bildung einer kriminellen Vereinigung“, „Urkundenfälschung“, „Qualifizierter Betrug“, „Autodiebstahl“ und „Verstöße gegen das Gesetz Nr. 5607“ durchgeführt.

Es wurde festgestellt, dass die Verdächtigen die Seriennummern von schwer beschädigten Fahrzeugen, die sie vom Markt bezogen hatten, auf aus dem Ausland importierte oder gepfändete Fahrzeuge übertrugen. Auf diese Weise erzielten sie durch den Verkauf dieser Fahrzeuge unrechtmäßige Gewinne.

45 FAHRZEUGE SICHERGESTELLT

Bei den Operationen, die in den Istanbuler Stadtteilen Maltepe, Pendik, Kartal, Sultanbeyli, Ataşehir, Kağıthane und Sultangazi sowie in den Provinzen Sakarya, Bursa, Ankara, İzmir, Çorum, Adıyaman, Balıkesir, Kocaeli und Diyarbakır durchgeführt wurden, konnten 31 Verdächtige festgenommen und 45 Fahrzeuge sichergestellt werden. Die festgenommenen Verdächtigen wurden nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen bei der Dienststelle für Autodiebstahl der Justiz überstellt. Von den Verdächtigen wurden 12 unter gerichtlicher Aufsicht freigelassen, während 19 inhaftiert und in ein Gefängnis überführt wurden. Zudem wurde bekannt, dass bereits zuvor 6 weitere Verdächtige inhaftiert worden waren.

„SIE WERDEN DEM BLICK UNSERER ISTANBULER POLIZEI NICHT ENTGEHEN“


Die bei den Durchsuchungen der Adressen der Verdächtigen sichergestellten Fahrzeuge wurden bei der Kriminalpolizei ausgestellt. Der Istanbuler Polizeipräsident Selami Yıldız erklärte nach der Besichtigung gegenüber Pressevertretern: „Im Rahmen der Operationen unserer Kriminalpolizei gegen eine kriminelle Bande, die durch das sogenannte ‚Change‘-Verfahren – bei dem Motor- und Fahrgestellnummern von schwer beschädigten Fahrzeugen auf aus dem Ausland importierte oder gepfändete Fahrzeuge übertragen wurden – unrechtmäßige Gewinne erzielte, wurden 37 Personen festgenommen. Davon befinden sich 6 bereits im Gefängnis, 19 wurden inhaftiert und 12 unter gerichtlicher Aufsicht freigelassen. Im Zuge der Operationen wurden 45 Fahrzeuge sichergestellt. Unsere Kriminalpolizei setzt ihre Arbeit fort. Als Istanbuler Sicherheitsdirektion werden wir unseren Kampf gegen diese kriminellen Banden, die es mit Betrug und Fälschung auf das Eigentum unserer Bürger abgesehen haben, kompromisslos fortsetzen. Wer vor dem Gesetz betrügt und fälscht, wird dem Blick unserer Istanbuler Polizei nicht entgehen. Unser Kampf geht ununterbrochen weiter.“