In Istanbul getötet, in Nevşehir begraben

Die Identität der Leiche, die im April in Nevşehir von einem Hirten in eine Decke gewickelt und vergraben aufgefunden wurde, sowie die Details des Mordes sind geklärt. Von den fünf im Zusammenhang mit dem Vorfall festgenommenen Verdächtigen wurden vier inhaftiert.

İHA

Es wurde festgestellt, dass es sich bei der im April im Dorf Topaç im Bezirk Acıgöl gefundenen Leiche um den 30-jährigen afghanischen Staatsbürger S.Y.S. handelt. Die Leiche, die von einem Schafhirten entdeckt wurde, wies an den Füßen Spuren von Wildtieren auf; der Tod trat vermutlich vor etwa ein bis zwei Monaten durch Schusswaffeneinwirkung ein.

Nach akribischen Ermittlungen der Gendarmerie des Bezirks Acıgöl, die dem Provinzgendarmeriekommando Nevşehir untersteht, sowie der JASAT (Gendarmerie-Ermittlungsteam), der Nachrichtendienstabteilung der Gendarmerie und der Tatortuntersuchungseinheiten wurde festgestellt, dass der Mord in Istanbul begangen wurde.

Nach Auswertung von Kameraaufnahmen und nachrichtendienstlichen Erkenntnissen wurden die ausländischen Staatsbürger H.A., O.T., O.T., K.T. und K.T. auf Anweisung der Staatsanwaltschaft als Tatverdächtige festgenommen. In ihren Vernehmungen gestanden die Personen, dass der Mord am 30. Januar in Istanbul begangen wurde.

Den Aussagen der Verdächtigen zufolge begann eine noch nicht identifizierte ausländische Person an einer Adresse in Istanbul einen Streit mit S.Y.S. Der Streit zwischen S.Y.S., der als Boxer identifiziert wurde und ins Ausland reisen wollte, und der unbekannten Person eskalierte zu einer Schlägerei. Die Person erschoss S.Y.S. während des Streits. Die Leiche wurde anschließend von O.K. und K.T. mit einem Kleintransporter nach Nevşehir gebracht und in der ländlichen Gegend des Dorfes Topaç im Bezirk Acıgöl vergraben.

4 PERSONEN INHAFTIERT

Im Rahmen der Ermittlungen wurde der Verdächtige O.T. nach seiner Aussage bei der Staatsanwaltschaft freigelassen, während O.T., K.T., K.T. und der ausländische Staatsbürger H.A. dem Haftrichter vorgeführt und inhaftiert wurden. Die Gendarmerie setzt ihre Bemühungen fort, die weitere ausländische Person zu fassen, die ebenfalls an dem Mord beteiligt gewesen sein soll.