Kamera aufgestellt und geweint: Ministerium leitet Untersuchung ein
Nach einem Schulangriff in Kahramanmaraş hat das Gesundheitsministerium eine Untersuchung gegen eine Krankenschwester eingeleitet, die eine Kamera aufgestellt hatte, um unter Tränen Inhalte zu produzieren, und ihre Social-Media-Konten nach heftiger Kritik schloss.
İHA
Nach dem Schulangriff in Kahramanmaraş, bei dem ein Lehrer sowie neun Schüler und der Angreifer ums Leben kamen, löste eine Gesundheitsmitarbeiterin namens H.B. aufgrund eines Beitrags in den sozialen Medien Empörung aus.
Das Gesundheitsministerium hat ein Verwaltungsverfahren gegen die Krankenschwester eingeleitet.
Nach vorliegenden Informationen produzierte H.B., die als Krankenschwester bei der Gesundheitsdirektion der Provinz Kahramanmaraş tätig ist, nach dem Schulangriff Inhalte, indem sie sich vor ihrem im Auto installierten Mobiltelefon schluchzend filmte.
Nachdem H.B. die produzierten Inhalte auf ihren Social-Media-Konten geteilt hatte und auf heftige Kritik stieß, veröffentlichte sie einen zweiten Beitrag, in dem sie ihre Kritiker mit den Worten "Seid nicht so böse, seid nicht so abscheulich" angriff.
Infolge der wachsenden Kritik leitete das Gesundheitsministerium eine Untersuchung gegen H.B. ein. H.B. hat daraufhin ihre Social-Media-Konten deaktiviert.