Krise beim Autohandel: 160 Personen über Nacht geschädigt
In Kocaeli wurden rund 160 Personen geschädigt, nachdem ein Unternehmen, das mit dem An- und Verkauf von Fahrzeugen auf Ratenbasis handelte, die fälligen Wechsel nicht einlöste und spurlos verschwand. Nach einer Beschwerde der Betroffenen, die angaben, betrogen worden zu sein, wurden 4 Verdächtige festgenommen, von denen einer in Untersuchungshaft genommen wurde.
İHA
Die Firma ETA Oto Grup, die im Bezirk Darıca tätig war, hat Dutzende Menschen durch den An- und Verkauf von Fahrzeugen auf Ratenbasis geschädigt. Den Vorwürfen zufolge räumten die Firmenverantwortlichen das Geschäft und verschwanden kurz nachdem sie Fahrzeuge gegen Anzahlung und vordatierte Wechsel erworben hatten.
Die Fahrzeughalter begaben sich zum Justizgebäude in Gebze, um Anzeige gegen die Verantwortlichen wegen "gewerbsmäßigen Betrugs" zu erstatten, da sie sich betrogen fühlten.
Die Geschädigten behaupteten, das Unternehmen habe über lange Zeit Vertrauen aufgebaut und durch An- und Verkaufsgeschäfte Kunden angelockt, um dann über Nacht mit den eingesammelten Geldern einen großen Coup zu landen.
1 von 4 Verdächtigen inhaftiert
Im Zusammenhang mit dem Vorfall, bei dem 160 Personen geschädigt wurden, wurde unter der Koordination der Generalstaatsanwaltschaft Gebze eine Untersuchung durch das Betrugsdezernat der Kriminalpolizei eingeleitet, in deren Rahmen Operationen in Kocaeli und Balıkesir durchgeführt wurden. Im Zuge der Operation wurden 3 Verdächtige mit Verbindungen zu dem betreffenden Unternehmen in Kocaeli und 1 Verdächtiger in Balıkesir festgenommen. Bei Hausdurchsuchungen bei den Verdächtigen wurden eine nicht registrierte Schusswaffe und 30 Patronen sichergestellt. Von den 4 Verdächtigen, die dem Justizgebäude in Gebze überstellt wurden, wurde einer inhaftiert und in ein Gefängnis gebracht, während 3 Verdächtige unter Auflagen freigelassen wurden.