Motorrad-Angreifer tötet „versehentlich“
Bei einem Angriff in Bursa kam ein Bürger ums Leben, nachdem ein schwarz gekleideter Mann auf einem Motorrad mit nicht identifiziertem Kennzeichen das Feuer eröffnet hatte.
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Der 2001 geborene H.U., der sich vor der Saray Börekçisi in der Cemal Nadir Caddesi im Stadtviertel Şahabettin Paşa befand, erlag einer Schussverletzung am Hals, nachdem aus einem vorbeifahrenden Motorrad das Feuer eröffnet worden war.
Nach Auswertung der Kameraaufnahmen durch die Polizei wurde der 1998 geborene M.Ç. als Tatverdächtiger identifiziert und zusammen mit der Tatwaffe, einer 9-mm-Pistole, festgenommen.
In seiner Vernehmung gab der Tatverdächtige M.Ç. an, dass eine Person namens M.B. seine Pistole gestohlen habe und zudem eine Affäre mit der Ex-Frau eines im Gefängnis sitzenden Freundes habe, weshalb eine Feindseligkeit zwischen ihnen bestehe. Der Tatverdächtige M.Ç. erklärte, sein eigentliches Ziel sei es gewesen, M.B. zu verletzen, doch durch die Schüsse sei H.U. getroffen worden.
Die Person namens M.B., die sich zum Zeitpunkt des Vorfalls beim Opfer befand und nach dem Angriff vom Tatort floh, wurde kurz darauf von der Polizei gefasst. Bei einer oberflächlichen Durchsuchung der Person wurde eine 7,65-mm-Pistole sichergestellt.
Die Person bestätigte, dass sie diese Pistole vor etwa 3-4 Tagen von dem Tatverdächtigen gestohlen habe und dass aufgrund dieses Vorfalls eine Feindseligkeit zwischen ihr und dem Tatverdächtigen bestehe.
Nach Rücksprache mit dem Staatsanwalt wurden beide Personen wegen vorsätzlicher Tötung und Verstößen gegen das Waffengesetz (6136) in Gewahrsam genommen, um dem Haftrichter vorgeführt zu werden.