Nach Einsturz eines Steinbogens im Hochzeitssaal: Auch Ehefrau des Arztes verstorben

Nachdem beim Verlassen einer Veranstaltung in einem Hochzeitssaal im Bezirk Menemen in Izmir ein steinerner Torbogen auf sie gestürzt war, ist nun auch die Ehefrau des Arztes, die bei dem Vorfall schwer verletzt wurde, verstorben. Die Zahl der Todesopfer bei dem tragischen Unglück stieg damit auf zwei; von den drei festgenommenen Personen wurde eine inhaftiert.

İHA

Der Vorfall ereignete sich am 25. Mai in einem Hochzeitssaal im Stadtteil Yahşelli im Bezirk Menemen. Nach vorliegenden Informationen waren der Arzt Mehmet Fatih Baltacı (35), der in der pädiatrischen Notaufnahme des Stadtkrankenhauses Izmir tätig war, und seine Ehefrau Güler Baltacı (35) für eine Frühstücksveranstaltung des Ulukent-Derinsu-Kindergartens, den ihr Kind besucht, in den Hochzeitssaal gekommen.

Als das Ehepaar Baltacı den Saal nach der Veranstaltung verlassen wollte, stürzte der dekorative Steinbogen am Ausgang auf sie herab.

Während das Ehepaar Baltacı unter den Betonmassen begraben wurde, wurden nach dem Notruf von Bürgern Gendarmerie- und Rettungskräfte zum Einsatzort entsandt. Während die Gendarmerie Sicherheitsvorkehrungen traf, wurde das schwer verletzte Ehepaar Baltacı mit Krankenwagen in ein Krankenhaus gebracht.

Trotz aller medizinischen Bemühungen konnte Mehmet Fatih Baltacı nicht gerettet werden und verstarb; seine Ehefrau Güler Baltacı war in das Stadtkrankenhaus Izmir verlegt worden.

Nach ihrem Ehemann hat nun auch Güler Baltacı trotz aller Bemühungen den Kampf um ihr Leben verloren. Der Leichnam von Güler Baltacı wurde nach der Untersuchung in die Leichenhalle des Instituts für Rechtsmedizin in Izmir überführt.

Im Rahmen der eingeleiteten Ermittlungen wurden drei Verdächtige festgenommen, bei denen es sich um die Betreiber des Hochzeitssaals – Mutter, Vater und Sohn – handelt. Von den Verdächtigen, die nach ihrer Vernehmung durch die Gendarmerie dem Gericht vorgeführt wurden, wurde der Sohn I.C., der den Saal betrieb, inhaftiert, während die Mutter N.C. und der Vater G.C. unter Auflagen auf freien Fuß gesetzt wurden.