Neue Entwicklung im Fall der „33 toten Katzen“ in Izmir
In den Ermittlungen zum Fund von 33 toten Katzen in einem Müllcontainer im Bezirk Buca in Izmir gibt es eine wichtige Entwicklung. Der zuvor vom Gericht freigelassene Tierarzt wurde nach einem Einspruch der Generalstaatsanwaltschaft von Izmir erneut festgenommen.
İHA
Der Vorfall ereignete sich am vergangenen Donnerstag gegen 10.00 Uhr in der Adnan-Kahveci-Straße im Stadtviertel Barış im Bezirk Buca.
Nach vorliegenden Informationen bemerkte der ortsansässige Geschäftsmann İlhan Güngör tote Katzen in Plastiktüten innerhalb eines Müllcontainers und informierte die Polizei. Die Einsatzkräfte, die nach der Meldung vor Ort eintrafen, stellten fest, dass sich in den Tüten insgesamt 33 tote Katzen befanden, darunter auch Jungtiere.
Nach der Entdeckung dieser Grausamkeit leiteten Polizeieinheiten umfangreiche Ermittlungen ein, um die genaue Todesursache der Tiere zu klären und festzustellen, wer sie in den Müll geworfen hatte.
Im Zuge der sorgfältigen Ermittlungen wurde der Tierarzt H.E., der mit dem Vorfall in Verbindung gebracht wurde, auf Anweisung der Generalstaatsanwaltschaft von Izmir festgenommen. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde H.E. dem zuständigen Haftrichter mit dem Antrag auf Untersuchungshaft wegen „vorsätzlicher Umweltverschmutzung“ sowie „vorsätzlicher Tötung eines Haustieres“ vorgeführt.
Erneute Festnahme nach Einspruch der Staatsanwaltschaft
Nachdem der Verdächtige H.E. vom Haftrichter unter Auflagen freigelassen worden war, legte die Generalstaatsanwaltschaft von Izmir offiziell Einspruch gegen diese Entscheidung ein. Aufgrund des Einspruchs wurde der Fall erneut geprüft. Infolge dieser Prüfung gab das 55. Strafgericht erster Instanz von Izmir dem Einspruch statt. Gemäß der neuen Entscheidung wurde der Tierarzt H.E. von Polizeikräften erneut festgenommen.