Pensionierter Unteroffizier erschoss erst seine Frau, dann sich selbst

In Aksaray geriet ein pensionierter Unteroffizier in einen Streit mit seiner Ehefrau, schloss sein 14-jähriges Kind in einem Zimmer ein und schoss mit seiner Dienstwaffe erst auf seine Frau und dann auf sich selbst. Die Frau verstarb noch am Tatort, ihr Ehemann erlag später im Krankenhaus seinen Verletzungen.

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Der Vorfall ereignete sich im ersten Stock des Otuklar-Herrenhauses im Stadtviertel Şeyhamit. Nach vorliegenden Informationen geriet der pensionierte Unteroffizier Cesur Bulanık (47) aus noch ungeklärter Ursache in einen Streit mit seiner Ehefrau Naciye Bulanık (45). Als der Streit eskalierte, schloss er das im Haus befindliche 14-jährige Kind T.B. in einem Zimmer ein und schoss im Wohnzimmer mit seiner Dienstwaffe auf seine Frau in die Brust.

Während die Frau blutüberströmt zu Boden sank, richtete der pensionierte Unteroffizier die Waffe gegen seinen eigenen Kopf und drückte ab. Als das 14-jährige Kind die Schüsse hörte, brach es die Tür zum Wohnzimmer auf und wurde mit dem schrecklichen Anblick konfrontiert. Das Kind fand seine Eltern blutüberströmt am Boden vor und rief über die 112-Notrufzentrale um Hilfe.

Nach dem Notruf wurden Polizei und Rettungskräfte zum Tatort entsandt. Da sich die Tür des Herrenhauses nicht öffnen ließ, gelangten die Einsatzkräfte über den Balkon in die Wohnung. Während die Erstversorgung am Tatort erfolgte, wurde die Zimmertür durch die Polizeibeamten aufgebrochen, um die Eingangstür zu öffnen. Naciye Bulanık verstarb noch am Tatort, während der pensionierte Unteroffizier schwer verletzt in das Ausbildungs- und Forschungskrankenhaus Aksaray eingeliefert wurde.

Auch Cesur Bulanık konnte trotz aller medizinischen Bemühungen im Krankenhaus nicht gerettet werden und verstarb. Das 14-jährige Kind, das sich im Haus befand, wurde von der Polizei in Obhut genommen. Das 14-jährige Kind T.B. hatte zuvor seine Verwandten angerufen und mit den Worten „Mein Vater atmet noch“ von dem Vorfall berichtet.

Der zuständige Staatsanwalt von Aksaray und der Polizeipräsident der Provinz trafen am Tatort ein, um Untersuchungen durchzuführen. Nach einer detaillierten Spurensicherung durch die Kriminaltechnik wurde der leblose Körper der Frau mit einem Leichenwagen zur Obduktion in die Leichenhalle des Ausbildungs- und Forschungskrankenhauses Aksaray gebracht. Die Generalstaatsanwaltschaft von Aksaray hat eine Untersuchung zu dem Vorfall eingeleitet.