Rekord-Haftstrafe für Lehrer gefordert, der Schüler missbraucht haben soll
Die Anklageschrift gegen einen Lehrer, der an einer Privatschule im Bezirk Kartepe in Kocaeli seine Schüler sexuell missbraucht haben soll, wurde zugelassen. Für den Angeklagten, der die Vorwürfe bestreitet, wurde eine Gesamtfreiheitsstrafe von 84 Jahren und 6 Monaten bis zu 204 Jahren und 5 Monaten gefordert.
İHA
Der als Klassenlehrer am Sınav Koleji in Kartepe tätige M.A. soll zwischen 2023 und 2024 sechs seiner Schüler sexuell missbraucht haben.
Es wird behauptet, dass M.A. die Schüler mit den Worten „Ich werde euch belohnen“ aus dem Klassenzimmer schickte und einige Schüler belästigte, indem er sie auf den Schoß nahm. Nachdem die Schüler ihren Familien von den Vorfällen berichtet hatten, wurde die Polizei eingeschaltet. M.A. wurde am 7. Januar aufgrund der Anzeigen von sechs Familien festgenommen. Nach seiner polizeilichen Vernehmung wurde der Lehrer M.A. der Justiz überstellt. Am 8. Januar wurde er dem Staatsanwalt vorgeführt und anschließend in Untersuchungshaft genommen.
ANKLAGESCHRIFT ERSTELLT
Die Anklageschrift für den Prozess, der wegen „sexuellen Missbrauchs von Opfern unter 12 Jahren“, „einfacher Nötigung“ und „qualifizierten sexuellen Missbrauchs von Kindern unter 12 Jahren“ im Zeitraum 2023-2024 eröffnet wurde, wurde vom 1. Schwurgericht Kocaeli angenommen.
Der Staatsanwalt hat eine Anklageschrift mit einer Gesamtforderung von 84 Jahren und 6 Monaten bis zu 204 Jahren und 5 Monaten Haft erstellt, da der Angeklagte als Pädagoge tätig war und die Straftaten des sexuellen Missbrauchs und der Nötigung in Tateinheit gegen mehrere Schüler begangen haben soll.
In der Anklageschrift wurden auch die Aussagen der Kinder und des Angeklagten festgehalten. Die betroffenen Kinder gaben an, dass ihr Klassenlehrer ihnen gegenüber obszöne Handlungen vorgenommen habe.
M.A., der die Vorwürfe bestreitet, erklärte: „Ich bin seit 22 Jahren verheiratet und habe aus dieser Ehe eine Tochter. Ich arbeite seit 3 Jahren als Klassenlehrer am Sınav Koleji in Kartepe. Da es sich um eine Privatschule handelt, wurde von uns verlangt, den Schülern gegenüber liebevoller und aufmerksamer zu sein. Ich hatte außerhalb der Schule keinen Kontakt zu den Schülern. Ich habe definitiv keinen meiner Schüler berührt. Ich habe definitiv keinen meiner Schüler auf den Mund geküsst. Ich weise die gegen mich erhobenen Vorwürfe entschieden zurück. Ich habe niemanden sexuell missbraucht.“